Die wiedergefundene Zeitmaschine
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Umschlagbild der Neuausgabe

Wilhelm Bastiné (* 20.08.1885)

Umschlagbild der Originalausgabe 1914

Illustration zu
Die wiedergefundene Zeitmaschine

Illustration zu
Die ausgenutzte Erdumdrehung

Illustration zu
Der Schuß auf den Mond

 

 

 

 

Wilhelm Bastiné
Die wiedergefundene Zeitmaschine
sowie die Erzählungen Die ausgenutzte Erdumdrehung und Der Schuß auf den Mond
Neuausgabe der 1914, 1916 und 1919 erschienenen Erzählungen
Broschüre, 198 S., 18 Abbildungen
15,00 € — ISBN 978-3-945807-17-0

Inhalt
Die wiedergefundene Zeitmaschine
1. Manifestationen eines Verschollenen
2. Probefahrten
3. Die Geschichte des Funkeninduktors
4. Seltsame Erfahrungen
5. Rückwärts ins dunkle Mittelalter
6. In der Alchimistenküche
7. Guilelmus und der Zeitreisende
Anhang
1. Die ausgenutzte Erdumdrehung (1916)
2. Der Schuss auf den Mond (1919)
Anmerkungen des Herausgebers

Aus den Anmerkungen
Über Wilhelm Bastinés Leben ist kaum etwas bekannt, außer dass er am 20. August 1885 geboren wurde, von Beruf Gymnasiallehrer (1922 Studienrat) war und neben seinem bekannten Roman Die wiedergefundene Zeitmaschine und den beiden hier ebenfalls wieder abgedruckten (an Jugendliche gerichteten) Erzählungen Die ausgenutzte Erdumdrehung und Der Schuß auf den Mond in den Jahren um 1910 mehrere kurze Erfinder-Biografien verfasst hat, so z. B. über Thomas A. Edison, Werner von Siemens und George Stephenson. Diese Bändchen im Umfang von etwa 40–50 Seiten erschienen in der von Georg Gellert in der Verlagsanstalt Ed. Rose in Neurode und Berlin herausgegebenen Reihe ‚Illustrierte Helden-Bibliothek. Geistes- und Kriegshelden aller Völker und Zeiten‘. Gellert war übrigens auch Herausgeber der Knaben-Jahrbuch-Reihe ‚Flemmings Knabenbuch‘, in der ebenfalls Beiträge von Bastiné erschienen sind.
Den Nachdrucken liegen die folgenden deutschen Erstdrucke zugrunde:

Die wiedergefundene Zeitmaschine. Romantische Erzählung von Wilhelm Bastiné. Illustrierte Weltall-Bibliothek. Fesselnde Erzählungen, Abenteuer u. Forschungsreisen aus allen Gebieten des Weltalls. 5. Band. Hrsg. von Georg Gellert, Berlin-Wilmersdorf, im Auftrag der Deutschen Gesellschaft zur Verbreitung guter Schriften u. Bücher E. V. Karlsruhe/Leipzig: Verlag der Hofbuchhandlung Friedrich Gutsch 1914. Kartoneinband mit aufgeklebtem Farbbild, ca. 12,0 x 17,0 cm, 159 S., vier Zeichnungen von Adolf Wald.
Die ausgenutzte Erdumdrehung. Von Wilhelm Bastiné. Mit vier Zeichnungen des Verfassers. In: Scherls Jungdeutschland-Buch. 4. Jg. 1917. Hrsg. von Major Maximilian Bayer. Berlin: August Scherl o. J. [1916], S. 31–59.
Der Schuß auf den Mond. Von Wilhelm Bastiné. Mit drei Zeichnungen des Verfassers. In: Scherls Jungdeutschland-Buch [1920]. 7. Jg. [1920]. Hrsg. von Karl Soll. Berlin: August Scherl o. J. [1919], S. 229–243.

Mit der erneuten Herausgabe des Romans und der beiden Erzählungen im Neusatz (die erste Auflage war 2005 erschienen) sollen diese 1914, 1916 und 1919 in Frakturschrift erschienenen Texte samt den dazugehörenden Illustrationen wieder allgemein zugänglich gemacht werden. Der Text wurde auf die seit 1996 geltende und danach oft geänderte „neue deutsche Rechtschreibung“ umgestellt. Hierbei wurden offensichtliche Rechtschreib- oder Drucksatzfehler stillschweigend berichtigt. Im Übrigen ist der Text aber unangetastet geblieben. Das Umschlagbild und die Illustrationen zu Die wiedergefundene Zeitmaschine zeichnete Adolf Wald, ein Jugendbuch-Illustrator, über den weitere biografische Daten nicht ermittelt werden konnten. Die Illustrationen zu den beiden Erzählungen im Anhang stammen von Wilhelm Bastiné selbst.
Ebenso wie schon 1908 Carl Grunert in seiner Novelle Pierre Maurignacs Abenteuer knüpfte auch Bastiné 1914 an Herbert George Wells’ berühmten und einflussreichen Roman The Time Machine (deutsch Die Zeitmaschine) an, indem er die einst mit dem anonymen „Zeitreisenden“ verschollene Zeitmaschine des H. G. Wells (mit der Folge weiterer Zeitreisen seiner Romanfiguren) „wiederfinden“ lässt.
Wenn auch Bastinés Erzählung, wie Nessun Saprà schreibt, „an Die Reise mit der Zeitmaschine (1946) von Egon Friedell oder gar an das Original von Wells … weder intellektuell noch sprachlich“ he ranreicht, ist sie „aber durch ihren hintergründigen Humor doch streckenweise recht unterhaltsam.“
Die beiden Jugenderzählungen sind zwar amüsant zu lesen, aber sie enden, wie so oft bei derartigen Erzählungen, mit dem ernüchternden Erwachen aus einem Traum.

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