Utopisch-technisch-phantastische Romane
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> Über Paul Alfred Müller (alias Lok Myler, Freder van Holk u. a.)
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Bibliografie der serienunabhängigen utopisch-technisch-phantastischen Romane

> Band 1: Alle Feuer verlöschen auf Erden
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Band 2: Attentat auf Universum

Neuausgabe der unter den Verfassernamen Paul Alfred Müller, Freder van Holk und Werner Keyen erschienenen utopisch-technisch-phantastischen Romane
Broschüren, je  313–332 Seiten, mit Dokumentation und mehreren Abbildungen
     Der Text ist an die seit 1996 geltenden neuen Rechtschreibregeln angepasst worden, ansonsten aber unverändert geblieben; lediglich offensichtliche Rechtschreibfehler und falsche Schreibweisen sind stillschweigend berichtigt worden, soweit sie nicht (z. B. mundartlich bedingt) als beabsichtigt erscheinen.
     Die Titel und bibliografischen Daten aller insgesamt 31 serienunabhängigen utopisch-technisch-phantastischen Romane P. A. Müllers mit den jeweiligen Erst- und Nachausgaben sind aus dem Verzeichnis im Anhang ersichtlich. Die ebenfalls im Anhang enthaltene Dokumentation enthält weitere Informationen über Paul Alfred Müller (1901–1970) und sein Werk, insbesondere über die im jeweiligen Sammelband enthaltenen Romane.

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Band 1: Alle Feuer verlöschen auf Erden
und andere Romane aus der Welt von morgen - Sammelband 1
Broschüre, 15 x 22 cm, zweispaltig gesetzt, 509 Seiten, 20 Abbildungen, 3 Anhänge - 30,00 € - ISBN 978-3-940679-79-6

Inhalt:
1. Herz hinter Eis. Kampf um eine große Erfindung
2. Und sie bewegt sich nicht
3. Die Seifenblasen des Herrn Vandenberg [Rahmenhandlung]
4. Die gestohlene Schwerkraft [aus Die Seifenblasen des Herrn Vandenberg]
5. Alle Feuer verlöschen auf Erden
6. Die wachsende Sonne
7. Der sterbende Stahl
8. Vielleicht ist morgen schon der letzte Tag

Die vorliegende Neuausgabe enthält die ungekürzten Texte der o. g. von Paul Alfred Müller unter verschiedenen Namen verfassten Romane und Erzählungen nach den Ausgaben letzter Hand.

In den elf Jahren zwischen 1939 und 1950 veröffentlichte Paul Alfred Müller siebzehn umfangreiche Romane jeglicher Thematik; ob es sich nun um Utopien, Kriminalromane, humoristische Erzählungen oder Liebesromane handelte – der Autor beherrschte jedes Metier.
     Viele seiner Romane sind, mehr oder weniger stark bearbeitet und/oder gekürzt, in mehreren Auflagen und Fassungen erschienen, teilweise erst nach dem Tod des Verfassers. In solchen Fällen stellt sich bei Neuausgaben die Frage, welche dieser Fassungen hierfür ausgewählt werden sollen - die Erstausgaben, die zuletzt erschienenen (evtl. von fremder Hand bearbeiteten und „modernisierten“) oder die vom Autor selbst verantworteten letzten Fassungen?
     Wir haben uns entschieden, die Texte in der Fassung „letzter Hand“ herauszugeben, also in der Textgestalt, die P. A. Müller selbst als letzte festgelegt hat. Soweit es von ihm selbst oder mit seiner Zustimmung gekürzte Fassungen (insbesondere für Heftausgaben umfangreicherer Bücher) gibt, haben wir auf die zugrundeliegende letzte vollständige Fassung zurückgegriffen. Außerdem wollen wir die Romane in einer möglichst preiswerten Ausgabe vorlegen. Die bibliografischen Daten sind aus dem Verzeichnis im Anhang 3 ersichtlich.
     Aus diesem Grund wurden aus dem nur einmal 1939 erschienenen Episodenroman Die Seifenblasen des Herrn Vandenberg für den vorliegenden Sammelband nur die Rahmenhandlung und die vierte Novelle „Die gestohlene Schwerkraft“ abgedruckt, da ja die anderen drei Episoden später zu zwei umfangreichen Romanen ausgebaut wurden (siehe dazu weiter unten).
     Der Sammelband enthält neben der genannten Rahmenhandlung sieben Romane und Erzählungen. Gerade der „Vandenberg-Komplex“ zeigt sehr schön die Entwicklungsgeschichte der in diesem Novellenband in konzentrierter Form behandelten visionären Ideen, die den Autor damals gedanklich bewegten.

Herz hinter Eis
Besonders freuen wir uns, dass wir die Erzählung Herz hinter Eis wieder zugänglich machen können. Sie gehört zu den seltensten Nachkriegstexten Müllers. Nach jahrelanger Suche ist es dem Verlag gelungen, eine Kopie dieser utopisch-technischen (Liebes-)Geschichte zu bekommen.
     Im Jahre 1948 hatte P. A. Müller mit Hilfe von Helmut Diehl, einem alten Freund aus dem Bekanntenkreis um den Hohlwelt-Theoretiker Johannes Lang, die nächtliche Flucht über die „grüne Grenze“ angetreten: Er verließ die sowjetische Besatzungszone und ließ sich in Murnau (Bayern) in der amerikanischen Zone nieder. Am 30. Juli des gleichen Jahres schloss er mit dem Braunschweiger Löwen-Verlag (dem späteren Planet-Verlag) einen Vertrag über die erneute (bearbeitete) Herausgabe seiner erstmals von 1933–1936 mit 150 Heften im Leipziger Bergmann-Verlag erschienenen SUN-KOH-Heftserie ab; es erschienen bis 1953 insgesamt 120 Hefte.
     Das Braunschweiger Unternehmen hatte zu diesem Zeitpunkt bereits eine „Frauenroman“-Heftreihe mit dem Titel SAMMLUNG SPANNENDER ERLEBNISBERICHTE (später auch unter der Bezeichnung ERLEBNIS-ROMAN) im Programm. Müller arbeitete dafür einige seiner älteren Manuskripte des Bergmann-Verlages um. Dazu zählten u. a. auch drei JAN-MAYEN-Hefte aus dem Jahre 1937: Der Regenprofessor (Nr. 62), Die gläserne Kugel (Nr. 63) und Tillyt (Nr. 64). Die Handlung dreht sich um die Erfindung des „Tillyts“, eines Stoffes, der die Luftfeuchtigkeit wie ein Magnet anzieht und blitzartig zu einem eisigen Nebel verdichtet. Ein Kondensat dieser JAN-MAYEN-Abenteuer präsentierte der Autor in vorliegender Geschichte vom „Kampf um eine große Erfindung“ unter dem Titel Herz hinter Eis.

Und sie bewegt sich nicht
Mit dem Untertitel „Roman der Weltentdeckung“ (auf dem Schutzumschlag: „Roman der Hohlwelt“; siehe die Abb. auf der folgenden Seite) veröffentlichte 1939 der Frankfurter Verlag Schirmer & Mahlau P. A. Müllers Roman Und sie bewegt sich doch nicht! Ein Jahr zuvor hatte er den Hohlwelt-Theoretiker und Sachbuchautor Johannes Lang (1899–1967) kennengelernt. Langs ebenfalls bei Schirmer & Mahlau erschienenes Werk Die Hohlwelttheorie (1. Aufl. 1936, 2. erweiterte Aufl. 1938) hatte Müller begeistert. Johannes Lang und Paul Alfred Müller wurden Freunde. Lang überzeugte Müller von der Hohlwelttheorie, und bereits 1939 veröffentlichte sein neuer Anhänger eine Hommage an Johannes Lang: Müller widmete Und sie bewegt sich doch nicht! seinem Mentor („Johannes Lang, dem Schöpfer der Hohlwelt-Theorie, in dankbarer Verehrung gewidmet.“) und stellte in diesem Schlüsselroman sich selbst als Ingenieur Rainer Perthus vor, der von dem alten Forscher Irmin Love (= Johannes Lang) mit der Idee der Hohlwelttheorie infiziert wird. Der Romanheld hat ein Buch über diese Theorie verfasst und findet dafür keinen Verleger. Schließlich erbarmt sich ein Leihbuchverlag zur Herausgabe des Werkes. Beim Versuch, die Theorie endgültig zu beweisen, kommt der Protagonist beim Flug
„ins All“ (also in den Erd-Innenraum) ums Leben.
     1940 erschien im gleichen Verlag P. A. Müllers Streitschrift Kritik der Hohlwelttheorie, der 1949 im Bielmannen-Verlag, München, sein hohlwelttheoretisches Hauptwerk Welträtsel Universum folgte. Beide Schriften sind 2011 im Verlag Dieter von Reeken, Lüneburg, als Neuausgabe erschienen.
     Im Jahre 1951 brachte der Bielmannen-Verlag, München, eine Neuausgabe dieses hybriden Werkes heraus, welches gleichzeitig Sachbuch- und Romanvorstellungen befriedigen will. Der neue Titel lautete, nun auch nicht mehr ganz so provozierend, sondern schlicht: … und sie bewegt sich nicht Im Impressum wird da rauf hingewiesen, dass es sich um eine völlige Neubearbeitung handelt und alle wissenschaftlichen und technischen Angaben dem neuesten Stand der Forschung entsprächen. Auch der Untertitel gab sich bescheidener; jetzt lautete er nicht mehr „Roman der Weltentdeckung“, sondern schlicht „Utopischer Roman“. Das Alter Ego Johannes Langs, „Irmin Love“, hatte sich in der neuen Fassung aus nicht nachvollziehbaren Gründen, in den Forscher „Joos Anthamatten“ verwandelt.
Bleibt noch anzumerken, dass der Bielmannen-Verleger, Emil Biehl, selbst Anhänger der Hohlwelt-Theorie war.

Die Seifenblasen des Herrn Vandenberg
Im September 2013 erregte eine Pressemeldung Aufsehen. Ein Zukunftsforscher (Bernd Flessener von der Universität Erlangen-Nürnberg) hatte behauptet, dass die meisten Science-Fiction-Autoren bessere Zukunftsprognosen abgeben könnten als dies bei Wissenschaftlern der Fall sei. Dies liege daran, dass Wissenschaftler sich bei Ihren Voraussagen überwiegend nur auf ihr Spezialgebiet bezögen, während die Schriftsteller des utopischen Genres eine komplette Zukunftswelt entwerfen und darstellen und dabei übergreifend alle Technologien mit einbeziehen müssten.
Genau dies trifft auf Müllers bemerkenswerten Episodenroman Die Seifenblasen des Herrn Vandenberg (Leipzig: A. Bergmann 1939; Neuausg. 2011 im Verlag Dieter von Reeken, Lüneburg) zu. Es war sein mutigster Beitrag auf dem Sektor utopischer Visionen. Das Werk ist leicht und locker geschrieben. Der Autor entfacht hier ein wahres Feuerwerk an Ideen und technischen Prognosen. Mit der Vorstellung der Teleportation zeigt sich Müller amerikanischen Science-Fiction-Autoren jener Jahre absolut ebenbürtig. Immerhin lässt er schon 1939 Protagonisten entmaterialisieren („kubographieren“) und als Energieladung nach Brasilien „senden“!
     Sicherheitshalber wurde dieses Werk vom Verlag als „Münchhausiade“ deklariert und die Handlung in eine – damals – ferne Zukunft (2004) verlegt. Es war mit dem Untertitel „Phantastischer Roman“ versehen worden. Das am 4. Dezember 1939 erschienene Buch besteht im Prinzip aus vier Episoden, deren einzelne Titel lauten: „Das eisige Feuer“ (76 Seiten Umfang), „Die wachsende Sonne“ (61 Seiten) „Der sterbende Stahl“ (40 Seiten) sowie „Die gestohlene Schwerkraft“ (29 Seiten).
Eine fünfteilige Rahmenhandlung umgibt diese utopischen Novellen: Der Erzähler liegt nach einem Unfall verletzt im Haus den Herrn Vandenberg, und dieser erzählt ihm Geschichten aus der Vergangenheit. Zum Beispiel die Geschichte des eisigen Feuers, die im Jahre 1956 beginnt und ein Jahr später zu einer industriellen Revolution führt, als der „Permostat“ jegliche vorherige Energiequelle ersetzt, indem er dem Wasser sowie der Luft Wärmeeinheiten entzieht und die so gewonnene Energie speichern kann. Diese Erzählung ist später (siehe weiter unten) zum umfangreichen Roman Alle Feuer verlöschen auf Erden ausgearbeitet worden
     Es war einmal – so fangen viele Märchen an und dies trifft auch auf die Entwicklungsgeschichte diverser Romane Müllers zu. So geht zum Beispiel die erste Vandenberg-Novelle auf das bereits 1933 erschienene SUN-KOH-Heft 12 (Der eisige Blitz) zurück, in der ein Mann in einem Park einen eiförmigen metallenen Gegenstand findet, an dem er sich verbrennt oder Erfrierungen zuzieht, je nachdem, wie er die Einstellung dieses Energiespeichers verändert.
     Nach dem Auslaufen der SUN-KOH-Serie startete der Bergmann-Verlag 1936 als Nachfolger sofort die JAN-MAYEN-Heftserie des gleichen Verfassers „Lok Myler“. Im Rahmen dieser Abenteuergeschichten integrierte Müller auch die Idee des „Permostaten“, und zwar in drei Textbeiträgen, die dort 1937 veröffentlicht wurden. Sie trugen die Titel Das sterbende Land (Nr. 44), Das verlorene Wunder (Nr. 45) sowie Das unsichtbare Feuer (Nr. 46).
     Auf der Basis dieser Hefte verfasste Müller 1939 die erste Vandenberg-Novelle „Das eisige Feuer“. Auf diese Erzählung griff er zurück, als er sich kurz nach Kriegsende mit dem Braunschweiger Löwen-Verlag in Verbindung setzte. Dort erschien im Jahre 1948 dieser Beitrag in Form eines umfangreichen utopischen Romans mit dem Titel … und alle Feuer verlöschen auf Erden.
     Die zweite Episode, „Die wachsende Sonne“, handelt von einer Klimakatastrophe, in deren Verlauf die Temperaturen auf Erden ansteigen. Hier wird auch schon die Existenz eines Tunnels zwischen Frankreich und England beschrieben, der laut Vandenberg in den Jahren 1960–1965 gebaut wurde. Da hat sich Müller, was die Bauzeit anbetrifft, nur um ein Jahr verschätzt: 1987 begann der Vortrieb zum Eurotunnel, 1994 war das gigantische Vorhaben Wirklichkeit geworden.
     Auch beim darauffolgenden Textbaustein, „Der sterbende Stahl“, wird ein Katastrophenszenario präsentiert. Ein Komet nähert sich der Erde und verändert die Struktur des Stahls, jenes Bausteins, den man getrost als Stützpfeiler der technischen Zivilisation bezeichnen kann.

Die gestohlene Schwerkraft
Nicht „recycelt“ wurde von den vier Vandenberg-Novellen lediglich die letzte Episode, „Die gestohlene Schwerkraft“, in der ein Planetoid der Erde zu nahe kommt und dabei die Schwerkraftverhältnisse verändert. In genialer Weise entwarf der Autor hier mit Witz und Ironie das Bild einer totalen Umwälzung allen irdischen Lebens, einem Freiherrn von Münchhausen ebenbürtig. Zu den vielen Innovationen Müllers in diesem Werk gehört zum Beispiel auch die Vision einer Magnetschwebebahn. Im Jahr 1934 hatte Hermann Kemper im Deutschen Reich das Patent für die Konstruktion einer Magnetschwebebahn erhalten, Müller nahm diese Nachricht (Zeitungsnotiz) auf und baute dieses Transportmittel in die Geschichte von der „gestohlenen Schwerkraft“ ein. Die verkehrstechnische Revolution mit Hilfe dieses neuen Verkehrsmittels blieb in der Realität allerdings bisher aus. Im Jahre 2006 wurde die Versuchsstrecke im Emsland nach einem tragischen Unfall stillgelegt, seit 2004 befährt der „Transrapid Shanghai“ in China eine Strecke, die zum Flughafen nach Pudong führt. Zu weiteren Höhenflügen hat sich das innovative Verkehrsmittel bisher nicht aufschwingen können.

Alle Feuer verlöschen auf Erden
Der 1948 im Löwen-Verlag, Braunschweig, erschienene Roman … und alle Feuer verlöschen auf Erden, hervorgegangen aus der ersten Vandenberg-Novelle, wurde 1956 unter dem abgewandelten Titel Alle Feuer verlöschen auf Erden nochmals im Berliner Verlag der Gebr. Weiß veröffentlicht. Diese Fassung „letzter Hand“ ist im vorliegenden Sammelband enthalten.

Die wachsende Sonne / Der sterbende Stahl
Diese beiden Vandenberg-Episoden „Die wachsende Sonne“ und „Der sterbende Stahl“ vereinte und erweiterte der Autor in der langen schriftstellerischen Pause zwischen 1940 und 1947 und bot das Manuskript unter dem Titel Die wachsende Sonne dem Braunschweiger Löwen-Verlag an. Am 1. November 1948 erfolgte zwar der Vertragsabschluss, es kam jedoch aus unersichtlichen Gründen nicht zur Drucklegung dieses Buches.
     In seinem Hausverlag (von 1949–1952), dem Münchener Bielmannen-Verlag, konnte „Freder van Holk“ (so sein neues Nachkriegs-Pseudonym) dann endlich diesen Band veröffentlichen. Als Die wachsende Sonne (Untertitel: Utopische Novelle) erschien das Werk im Jahre 1950. Aus den ursprünglich 101 Seiten der beiden Vandenberg-Episoden war in der 1. Aufl. ein 318 Seiten umfassendes Buch geworden. Im Vertrag vom 5. Juli 1950 ist zwar von zwei Novellen die Rede, veröffentlicht wurde das Buch jedoch nur unter dem Titel der ersten Novelle, Die wachsende Sonne. Das Werk erlebte zwei Jahre später auch noch eine zweite Auflage mit einer reduzierten Seitenzahl von 301 Seiten; diese Fassung „letzter Hand“ ist im vorliegenden Sammelband enthalten.
     Die Restauflage wurde schließlich aufgrund eines Übernahmevertrages ab 1953 vom Verlag der Gebrüder Weiß in Berlin vertrieben.

Vielleicht ist morgen schon der letzte Tag
Nach Kriegsende trat Paul Alfred Müller alias „Lok Myler“ unter dem neuen Pseudonym „Freder van Holk“ auf. Unter diesem Decknamen erschien dann auch 1948 der utopische Roman Vielleicht ist morgen schon der letzte Tag im Braunschweiger Löwen-Verlag.
Kriegsbedingt hatte der Autor sieben Jahre lang nichts veröffentlichen können. In diesem Zeitraum hatten sich einige Manuskripte angesammelt. Noch als er in Leipzig weilte, hatte Müller mit dem Löwen-Verlag Kontakt aufgenommen und am 23. Juni 1947 den Vertrag über diesen Roman abgeschlossen.
Zu einer Zeit, als viele Publizisten und Wissenschaftler noch vom anbrechenden „wunderbaren“ Atomzeitalter schwärmten, brachte Müller mit diesem Weltuntergangsroman bereits seine Warnung vor einem möglichen Missbrauch der Atomkraft heraus:
     Auf amerikanischem Boden hat eine feindliche Macht eine 50-Tonnen-Tritiumbombe deponiert und erpresst damit den Staat. Die Uhr tickt, es sind nur noch 24 Stunden bis zur Explosion, Panik bricht aus, man versucht zu fliehen. Aber natürlich gibt es auch hier ein Happy End und es gelingt in letzter Sekunde, den Zünder unschädlich zu machen.
     Die 1954 im Berliner Verlag der Gebr. Weiß erschienene Neuausgabe dieses „Romans aus der Welt von morgen“ als Ausgabe „letzter Hand“ schließt den vorliegenden Sammelband ab.

© Copyright 2013 by Heinz J. Galle

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Band 2: Attentat auf Universum
und andere Romane aus der Welt von morgen - Sammelband 2
Broschüre, 15 x 22 cm, zweispaltig gesetzt, 441 Seiten, 18 Abb., Dokumentation, Bibliografie - 27,50 € - ISBN 978-3-940679-87-1

Inhalt:
9. Der große Spiegel
10. Attentat auf Universum
11. Strahl aus dem Kosmos
12. Humus

Die vorliegende Neuausgabe enthält die ungekürzten Texte der o. g. von Paul Alfred Müller unter dem Pseudonym "Freder van Holk" verfassten Romane nach den Ausgaben letzter Hand.

Im vorliegenden zweiten Sammelband mit utopisch-technisch-phantastischen Werken des Schriftstellers Paul Alfred Müller sind vier seiner Zukunftsromane aus den Jahren um 1950 versammelt. Diese Jahre waren die Glanzzeit seines literarischen Schaffens, in diesem Zeitraum veröffentlichte der Autor 20 einschlägige Romane. Die große Zeit der „wissenschaftlichen Zukunftsromane“ (wie der Untertitel von Der große Spiegel lautet) war dann jedoch Mitte der 1960er Jahre schon vorbei. Die aus England und Amerika importierte neue Spielart dieser visionären Literatur, „Science Fiction“ genannt, die innovativer, lebendiger und spektakulärer war, verdrängte die Werke der bisher so erfolgreichen Autoren Hans Dominik, Rudolf H. Daumann, Erich Dolezal und eben auch Freder van Holk.

Der große Spiegel
Die Handlung spielt im Berner Oberland. Mittels des dort neu aufgestellten Spiegelteleskops ist es den Wissenschaftlern ermöglicht worden, tief ins All hinaus zu schauen, was dem Autor als Ausgangspunkt für die Propagierung der von ihm vertretenen sogenannten „Hohlwelttheorie“ dient. Neben der obligatorischen „Unterfütterung“ durch eine Liebesgeschichte geht es vorrangig um die Auseinandersetzung der Wissenschaftler im Ringen um das kopernikanische Weltbild. Müllers Alter Ego – Johannes Lang – erscheint hier in Gestalt des Sachbuchautors „Auffermatt“. In seinem romanhaft angelegten populärwissenschaftlichen Werk … und sie bewegt sich nicht (enthalten im Sammelband 1: siehe oben) hatte Müller übrigens seinen Mentor bereits als „Anthamatten“ eingeführt.
     Wie wir aus einem Brief des Autors vom Oktober 1940 an seinen Freund und literarischen Weggefährten Helmut K. Schmidt wissen, hatte Müller bereits zu diesem Zeitpunkt mit der Arbeit an Der große Spiegel begonnen. Aber erst am 19. April 1949 konnte er im Münchner Bielmannen-Verlag endlich dieses Werk der Öffentlichkeit präsentieren. Der vollständige Titel lautete: Der große Spiegel. Ein wissenschaftlicher Zukunftsroman von Freder van Holk.
   Ein Jahr später erschien im gleichen Verlag noch eine Zweitauflage mit vermehrtem Seitenumfang. Nachdem der Bielmannen-Verlag seine verlegerische Tätigkeit eingestellt hatte, übernahm der Verlag der Gebrüder Weiß in Berlin ab 1953 die Restauflage und vertrieb den Zukunftsroman mit einem neuen Schutzumschlag, gezeichnet von L. Heinemann; den ursprünglichen Schutzumschlag hatte Otto Schmailzl gestaltet.

Attentat auf Universum
Als Einführung in die Hohlwelttheorie kann man auch den „technisch-utopischen Roman“ Attentat auf Universum bezeichnen, den der Bielmannen-Verlag 1949 in München herausbrachte.
     Wie so oft in Müllers Werken steht ein Außenseiter der Wissenschaft im Mittelpunkt der Handlung, ein „Don Quichotte“, der für seine Überzeugung einsteht. Als Chaos auf der Erde ausbricht, gibt er sein Leben hin, um die Menschheit zu retten. Hier schimmert noch etwas vom Gedankengut der jüngsten Vergangenheit durch, aus einer Zeit, in der der Einzelne nichts, das Volk alles sein sollte. Überblickt man die Handlung des Romans, kann man feststellen, dass auch ein amerikanischer SF-Autor das Geschehen nicht spektakulärer hätte ausarbeiten können:
     Beim Erstflug zum Mond stoßen die Helden bereits in 4000 km Höhe überraschend auf die Sonne. Der Zusammenstoß führt dazu, dass das Gestirn aus der Bahn gerät. Mit einem todesmutigen Flug eines neuartigen Kugelraumschiffes bringen die Protagonisten die Sonne wieder in die richtige Position.
     Die Erstausgabe erschien, wie bereits erwähnt, im Jahre 1949; erstaunlicherweise wurde der Vertrag für dieses Werk erst am 14, Februar 1950 von beiden Seiten unterschrieben. Der Hauszeichner des Bielmannen-Verlags, Otto Schmailzl, hatte für den Schutzumschlag einen kongenialen Entwurf abgeliefert, eine Rakete, die im Weltall schwebt, von Planeten umgeben.
Das 265 Seiten umfassende Buch ist in zahlreiche Kapitel mit teilweise geradezu reißerischen Überschriften aufgeteilt; da heißt es z. B. „Wetterleuchten aus Unbekannt“, „Superbombe gegen Weltall“, „Schuss ins All“, „Weltuntergang“ usw.“
Eine 2. Auflage mit etwas erweitertem Umfang (270 Seiten) erschien noch einmal in München, dann ging das urheberrechtliche Nutzungsrecht an den Verlag der Gebrüder Weiß in Berlin über. Nach dem von Müller am 31. Mai 1955 unterschriebenen Vertrag kam diese als „3. Auflage“ bezeichnete Neuausgabe Mitte des gleichen Jahres im Rahmen der Reihe „Romane aus der Welt von morgen“ heraus. Die Seitenzahl war nun, bedingt durch die Umstellung auf einen veränderten Satzspiegel und die neue Schriftart „Garamond“ auf 280 angestiegen. Die Kapitelüberschriften aus der Bielmannen-Ausgabe waren beibehalten worden.
     Der Hauszeichner des Verlages, der Maler Bernhard Wilhelm Borchert, hatte einen neuen Schutzumschlag und eine Vignette für den Leineneinband gestaltet. Nun dominierten die Sonne und ein Kugelraumschiff die Szenerie.

Strahl aus dem Kosmos
Der Handlung des im Jahre 1950 im Bielmannen-Verlag, München, veröffentlichten Zukunftsromans Strahl aus dem Kosmos liegt die Idee zugrunde, kosmische Strahlen auf die Erde zu leiten und sie dort in elektrische Energie umzuwandeln. Wie stets, so auch hier, legte Müller großen Wert auf den vorausgeschickten Hinweis: „Alle wissenschaftlichen und technischen Daten entsprechen dem neuesten Stand der Forschung.“
     Viele seiner Romane weisen einen alpinen Hintergrund auf, was darauf zurückzuführen ist, dass Müller ein Liebhaber der Bergwelt war und oft und gern in den Alpen weilte. So lässt er hier z. B. auch die Berner Alpen, Zürich und das Hotel „Baur au Lac“ vor den Augen der Leser Revue passieren. Etwas unorthodox für einen „wissenschaftlichen Zukunftsroman“ ist das Personenverzeichnis, in dem die Hauptpersonen vorgestellt werden, die „bevorzugt Kaugummi“ kauen, die „eine Atomfabrik“ suchen, als „Wissenschaftler mit Markttasche“ unterwegs sind oder gar in Gestalt eines Hausmeisters, der „ohne Bedenken … mordet“.
     Auch dieses Werk erlebte im Bielmannen-Verlag eine 2. Auflage, die 1952 herauskam und eine – wohl durch einen veränderten Satzspiegel bedingte – geringere Seitenzahl (279 gegenüber 325 Seiten der 1. Auflage) aufwies. Der Verlag der Gebrüder Weiß in Berlin, der die Restauflage übernahm, ließ von L. Heinemann einen neuen Schutzumschlag entwerfen. Diese modernere, grafisch klarer strukturierte Version ist bedeutend seltener anzutreffen als die Bielmannen-Ausgabe mit dem Originalumschlag von Otto Schmailzl.

Humus
Der letzte Beitrag im vorliegenden Sammelband trägt den schlichten Titel Humus. Der Roman erschien 1952 (Vertragsabschluss war am 26. Juni 1952) bei Bielmannen und wurde später als Restauflage vom Gebr.-Weiß-Verlag, Berlin vertrieben.
   Wenn heute das Stichwort „Syrien“ fällt, weckt es sofort Assoziationen zu chemischen Kampfstoffen. Um Kampfstoffe in Form von Spaltpilzen, die zusammen mit künstlichem Regen ausgebracht werden und jegliches organische Material in Humus verwandeln, geht es auch im betreffenden Zukunftsroman.
   Die Wurzeln dieses Buches reichen zurück bis ins Jahr 1934. Damals erschien im Leipziger Bergmann-Verlag Heft 51 4 der SUN-KOH-Heftserie mit dem Titel Die flüssige Pest. Müller beschrieb darin, wie zwei Wissenschaftler ein Verfahren entwickeln, mit dessen Hilfe man Wüsten fruchtbar machen, aber auch ganze Städte in Friedhöfe verwandeln kann. Um diese Erfindungen, die durch ihre Vereinigung (Verwandlung organischer Substanzen in Humus und künstlicher Regen) zur tödlichen Waffe geworden sind, drehte sich die Handlung dieser Erzählung auf 61 kleinformatigen Seiten.
     Diese Heft-Kurzfassung baute Müller 18 Jahre später zum vorliegenden 300-seitigen Roman aus. Dabei verlegte er die Handlung in die beiden fiktiven Teilstaaten Uruyana und Parayana, deren Namen zwar an die südamerikanischen Staaten Uruguay und Paraguay denken lassen, aber stellvertretend für das geteilte Deutschland (Bundesrepublik bzw. DDR) stehen: Der uruyanische Staatskanzler Don Esteban wird wie Konrad Adenauer beschrieben, die parayanischen Führer Paolo Gasset und Emilio Orviz entsprechen offenbar Otto Grotewohl und Walter Ulbricht, während „der große Pilon“ den damals (1952) noch lebenden Josef Stalin verlörpert. Der Humus-Virus entspricht der Atombomben-Gefahr.

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Bibliografie der serienunabhängigen utopisch-technisch-phantastischen Romane
von Paul Alfred Müller alias Freder van Holk u. a.:

1938
Lok Myler: Blaue Kugel. Roman eines phantastischen Abenteuers. Leipzig: A. Bergmann, 238 S. – 2. Aufl. 1941 unter der Verfasserangabe „P. A. Müller“
NA (Neuausgabe) 1949 (als Freder van Holk). München: Bielmannen, 232 S.
NA 1954 (als Freder van Holk). Berlin: Gebr. Weiß, 235 S.
NA 2011 (als Paul Alfred Müller). Lüneburg: Dieter von Reeken, 181 S.

1939.1
P. A. Müller: Die Seifenblasen des Herrn Vandenberg. Phantastischer Roman. Leipzig: A. Bergmann, 223 S. – Inhalt: Rahmenerzählung und die Erzählungen „Das eisige Feuer“ (später ausgearbeitet zum Roman … und alle Feuer verlöschen auf Erden, → 1948.2 und NA 1956); „Die wachsende Sonne“, „Der sterbende Stahl“ (beide später ausgearbeitet zum Sammelband Die wachsende Sonne, → 1950.2) und „Die gestohlene Schwerkraft“.
NA 2011 (als Paul Alfred Müller). Lüneburg: Dieter von Reeken, 177 S.

1939.2
P. A. Müller: Und sie bewegt sich doch nicht! Roman der Weltentdeckung (Untertitel auf dem Schutzumschlag: „Roman der Hohlwelt“). Frankfurt a. M.: Schirmer & Mahlau, 252 S., 1 Tafel
NA 1951 (als Freder van Holk: … und sie bewegt sich nicht). München: Bielmannen, 278 S.

1940
P. A. Müller: Sonnenmotor Nr. 1. Roman eines phantastischen Abenteuers. Leipzig: Bergmann, 232 S.
NA 1950 (als Freder van Holk). München: Bielmannen, 283 S.
NA 2007 (als Freder van Holk, UTOPISCHE WELTEN SOLO 15). Köln: Mohlberg, 154 S.

1948.1
P. A. Müller: Herz hinter Eis. Kampf um eine große Erfindung (SAMMLUNG SPANNENDER ERLEBNISBERICHTE). Braunschweig: Löwen, 46 S.

1948.2
Freder van Holk: … und alle Feuer verlöschen auf Erden. Ein Roman. Braunschweig: Löwen, 222 S. – Siehe auch die Angaben unter → 1939.1.
NA 1956 (Alle Feuer verlöschen auf Erden). Berlin: Gebr. Weiß, 263 S.

1948.3
Freder van Holk: Vielleicht ist morgen schon der letzte Tag. Ein Roman. Braunschweig: Löwen, 240 S.
NA 1954. Berlin: Gebr. Weiß, 280 S.

1949.1
Freder van Holk: Attentat auf Universum. Ein technisch-utopischer Roman. München: Bielmannen, 265 S. – 2. Aufl. [1959], 270 S.
NA 1955. Berlin: Gebr. Weiß ( als „3. Auflage“ bezeichnet), 258 S.

1949.2
Freder van Holk: Der große Spiegel. Ein wissenschaftlicher Zukunftsroman. München: Bielmannen, 264 S. – 2. Aufl. [1952], 282 S.

1950.1
Freder van Holk: Strahl aus dem Kosmos. Roman. München: Bielmannen, 325 S.

1950.2
Freder van Holk: Die wachsende Sonne. München: Bielmannen, 301 S. – 2. Aufl. 1952, 301 S. – Inhalt:
„Die wachsende Sonne. Utopische Novelle“ (S. 7–159) und „Der sterbende Stahl“ (S. 161–301). – Siehe auch die Angaben unter → 1939.1

1951
Freder van Holk: Die Erde brennt. Roman. Berlin: Herbig, 216 S.
NA 2012 (als Paul Alfred Müller). Lüneburg: Dieter von Reeken, 229 S.

1952.1
Freder van Holk: Das Ende des Golfstroms. Roman. München: Bielmannen, 295 S.
NA 1954. Berlin: Gebr. Weiß, 242 S.
NA 1976 (Das Ende des Golfstroms. Geheimnis um Mr. Steele, HEYNE-JUGENDTASCHENBUCH 103). München: Wilhelm Heyne, 189 S.

1952.2
Freder van Holk: Humus. Roman. München: Bielmannen, 300 S.

1952.3
Freder van Holk: Die Narbe. Roman. München: Bielmannen, 289 S.

1952.4
Freder van Holk: Die Unsterblichen. Roman. München: Bielmannen, 272 S.
NA 2012 (als Paul Alfred Müller). Lüneburg: Dieter von Reeken, 167 S.

1952.5
Freder van Holk: Weltraumstation. Zukunftsroman. München: Bielmannen, 295 S.
NA 1961 (Weltraumstation Nr. 1, 2 Teile in 2 Heften, UTOPIA-ZUKUNFTSROMAN 294 I, II). Rastatt: Erich Pabel, 63, 64 S. – Bearbeitete und gekürzte Fassung der EA 1952.

1953
Freder van Holk: Unheimliche Leuchtscheiben. Roman. Berlin: Gebr. Weiß, 238 S.

1954
Freder van Holk: Ferngelenkte Seelen. Zukunftsroman. Berlin: Gebr. Weiß, 218 S.

1955.1
Freder van Holk: Kosmotron. Roman. Berlin: Gebr. Weiß, 259 S.
NA 2011 (als Paul Alfred Müller). Lüneburg: Dieter von Reeken, 185 S.

1955.2
Freder van Holk: Trauben aus Grönland. Roman. Berlin: Gebr. Weiß, 251 S.

1957.1
Freder van Holk: Die entfesselte Erde. Roman. Berlin: Gebr. Weiß, 265 S.

1957.2
Freder van Holk: Unter uns die Hölle. Roman. Berlin: Gebr. Weiß, 275 S.

1958.1
Freder van Holk: Weltuntergang. Roman. Berlin: Gebr. Weiß, 248 S.

1958.2
Werner Keyen: Jenseits vom Licht. Zukunfts-Roman. Münster: Hermann Borgsmüller, 278 S.
NA 1961 (als Freder van Holk: Der Sprung über die Lichtschranke. Die geheimnisvolle Welt im Bereich der Superlichtgeschwindigkeit, UTOPIA-GROSSBAND 161). Rastatt: Erich Pabel, 80 S. – Bearbeitete und gekürzte Fassung der EA 1958.

1959.1
Werner Keyen: Menschen im Mond. Zukunftsroman. Münster: Hermann Borgsmüller, 287 S.
NA 1961 (TERRA – UTOPISCHE ROMANE / SCIENCE FICTION 162). München: Moewig, 62 S. – Bearbeitete und gekürzte Fassung der EA 1959.

1959.2
Werner Keyen: Sprung über die Zeit. Zukunftsroman. Münster: Hermann Borgsmüller, 248 S.
NA 2012 (als Paul Alfred Müller). Lüneburg: Dieter von Reeken, 158 S.

1960
Werner Keyen: Die Minusmaterie. Ein Science-Fiction-Roman. Münster: Hermann Borgsmüller, 248 S.
NA 1962 (als Freder van Holk: Minus-Materie. Ein Wissenschaftler zwischen Pflicht und Gewissen, UTOPIA-GROSSBAND 167), 80 S. – Bearbeitete und gekürzte Fassung der EA 1960.

1961
Freder van Holk: Die tödlichen Träume. Abenteuer-Roman (STEVE-CORELL-REIHE). Münster: Hermann Borgsmüller, 268 S.

1962
Freder van Holk: Der Krieg, den keiner wollte. Teil 1 (Untertitel): Ein technischer Versager hat weltweite Folgen; Teil 2 (Untertitel): Eine Handvoll Menschen im Strudel der Ereignisse (UTOPIA-GROSSBAND 164 I, II). Rastatt: Erich Pabel, 74, 77 S.

2013
Paul Alfred Müller: Falsche Mesonen. Zukunftsroman. Lüneburg: Dieter von Reeken, 158 S. – Erstveröffentlichung aus dem Nachlass, verfasst um 1960/61.

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