Jules Verne und sein Werk
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Einbanddeckel der Neuausgabe

Max Popp:
Jules Verne und sein Werk 
Des großen Romantikers Leben, Werke und Nachfolger
Neusatznachdruck der 1908/09 unter dem Titel "Julius Verne und sein Werk" erschienenen Erstausgabe
Klappenbroschur, 225 S., 27 Abb., Nachwort
17,50 € — ISBN 978-3-945807-09-5

Über den Verfasser
Inhaltsverzeichnis
Über das Buch
Musterseiten 32, 33, 122, 123

Max Popp

Otto Max Popp wurde am 16. Dezember 1878 in Mönchen-Gladbach geboren und starb am 16. März 1943 in Berlin-Zehlendorf.
Er war ein deutscher Agrarwissenschaftler, der nach seiner Promotion zum Dr. phil. 1902 an der Universität Halle als Agrikulturchemiker an der Versuchs- und Kontrollstation der Landwirtschaftskammer für das damalige Herzogtum Oldenburg arbeitete, wo er sich vor allem mit Fragen der Düngung befasste, seinem Spezialgebiet, das ihn zeitlebens immer wieder beschäftigte. Zum 50-jährigen Bestehen der Versuchs- und Kontrollstation der oldenburgischen Landwirtschaftskammer im Jahr 1926 verfasste Popp die Festschrift.
     In Oldenburg, der Hauptstadt des damaligen Freistaats Oldenburg, betätigte er sich zudem in der Freimaurerloge „Zum goldenen Hirsch“, in der er hohe Ämter ausfüllte und zur Feier des 175-jährigen Bestehens der Loge am 6. Dezember 1927 auch die Festschrift beisteuerte. Im Jahr 1932 zog sich Popp, der mittlerweile eine hohe Position im Landwirtschaftsministerium bekleidete und auch Professor der Agrikulturchemie war, jedoch aus der Freimaurerloge zurück. Popp war außerdem Mitglied im Beirat des Deutschen Esperanto-Bundes, zuständig für die „Propaganda in naturwissenschaftlichen Kreisen“. Außer seinem Buch über Jules Verne hat Max Popp bis 1939 mehrere Fachschriften veröffentlicht.

 

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Einbanddeckel der 1909 [1908] erschienenen Originalausgabe. Es gab auch eine grüne Einbandvariante

 

Musterseiten 32, 33, 122, 123:
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Inhaltsverzeichnis

Vorwort
Zum Geleit: Wie dieses Buch entstanden ist

I. Teil: Vernes Leben
1. Kapitel: Vernes Abstammung und Jugend
2. Kapitel: Theater und Börse
3. Kapitel: Der Weg zum Ruhm
4. Kapitel: Mensch und Schriftsteller
5. Kapitel: Wanderjahre
6. Kapitel: In stiller Ruh
7. Kapitel: Das Ende
8. Kapitel: Das schönste Denkmal

II. Teil: Vernes Werke
1. Kapitel: Zur Geschichte des phantastischen Reiseromans
2. Kapitel: Die Entwicklung der Naturwissenschaften im 19. Jahrhundert
3. Kapitel: Vernes Werke
4. Kapitel: Aeronaut
5. Kapitel: Astronom und Geologe
6. Kapitel: Ingenieur und Chemiker
7. Kapitel: Geograf, Ethnograf und Biologe
8. Kapitel: Historiker; Phantast, Humorist und Dramatiker

III. Teil: Vernes Nachfolger
1. Kapitel: Landsleute und Anfänger
2. Kapitel: Auf der Höhe
3. Kapitel: Kosmische und irdische Zukunftsreisen

Schlusswort
Personen- und Sachregister
Anmerkungen des Herausgebers

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Über das Buch

Seit dem Tode Jules Vernes am 24. März 1905 sind zahlreiche Biografien sowie Gesamtdarstellungen und Monografien zu seinem Werk erschienen. Im deutschen Sprachraum sind hierzu gegenwärtig die Biografien von Volker Dehs [1] zu nennen. Schon sehr früh nach Vernes Tod erschien Ende 1908 (im Impressum datiert auf 1909) das hier als Nachdruck im Neusatz vorgelegte von Max Popp verfasste Buch [2] über Leben und Werk des großen französischen Schriftstellers. Anders als über Jules Verne ist über Max Popp nur wenig bekannt. [3]
     Popps Verne-Biografie ist noch heute mit Gewinn lesbar, denn sie ordnet den Schriftsteller und sein Werk nicht nur in die literaturgeschichtlichen Strömungen ihrer Zeit ein, sondern geht auch auf Vernes Kollegen und Nachfolger auf dem Gebiet der wissenschaftlich-phantastischen Literatur ein, u. a. auf Kurd Laßwitz, Carl Grunert, Oskar Hoffmann, Percy Greg und Herbert George Wells.
Bei der Lektüre ist es reizvoll, sich zu vergegenwärtigen, dass die von Popp geschilderten Überlegungen Vernes hinsichtlich der Möglichkeit eines Weltraumflugs zum Mond mittels eines Kanonenschusses schon wenige Jahre nach dem Erscheinen des Buches wissenschaftlich geprüft worden sind. Zeitlich versetzt und unabhängig voneinander kamen Konstantin E. Ziolkowski (1857–1935) ab etwa 1898, Robert H. Goddard (1882–1945) ab spätestens 1918 und Hermann Oberth (1894–1989) ab etwa 1908 zum übereinstimmenden Ergebnis, dass nur Flüssigkeitsraketen geeignet sein könnten, Menschen unversehrt in den Weltraum und schließlich zum Mond (und nach Möglichkeit auch zurück) zu bringen. Ausgangspunkt für ihre Forschungen waren u. a. Vernes Romane „Von der Erde zum Mond“ und „Reise um den Mond“! Oberth fasste hierzu 1929 u. a. zusammen: „Auch Jules Verne begeht […] ein paar arge Sünden gegen die Andrucksrechnung. Ich nenne hier u. a. die Idee, daß die Insassen den Stoß beim Abfeuern des Projektiles überleben würden, wenn sie auf einem 2½ m hohen Wasserpolster liegen würden. In Wirklichkeit müßte dieser Polster mindestens 1000 Km hoch sein:“ a = v2 : 2s;
„die Formel ist unerbittlich.“[4]
     Dem Nachdruck liegt die (laut Impressum 1909, tatsächlich aber 1908 erschienene) Originalausgabe zugrunde. Der Text ist an die seit 1996 geltenden neuen Rechtschreibregeln (Stand 2006) angepasst worden, ansonsten aber unangetastet geblieben; lediglich offensichtliche falsche Schreibweisen sind stillschweigend berichtigt worden. Vor allem wurde die als Fremdkörper erscheinende eingedeutschte Bezeichnung „Julius“ Verne durchgehend in „Jules“ Verne berichtigt.
Hinsichtlich der Abbildungen bedanke ich mich bei Herrn Bernhard Krauth, dem Vorsitzenden des Jules-Verne-Clubs [5], dass er mir entsprechende Druckvorlagen in guter Qualität aus seiner Sammlung zur Verfügung gestellt hat.

[1] Volker Dehs: Jules Verne. Mit Selbstzeugnissen und Dokumenten. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 4. Aufl. 2005 (1. Aufl. 1986). – Ders.: Jules Verne. Eine kritische Biographie. Düsseldorf: Artemis und Winkler 2005.
[2]  Max Popp: Julius Verne und sein Werk. Des großen Romantikers Leben, Werke und Nachfolger. Wien und Leipzig: A. Hartleben’s Verlag 1909 [1908]. – Ein reprografischer Nachdruck (Max Popp: Jules Verne. Sein Leben, seine Werke, seine Nachfolger) ist 1999 im Fabri-Verlag, Ulm, erschienen.
[3] Die weiter oben stehenden Angaben beruhen auf dem Beitrag „Hartleben & Co.“ von Volker Dehs und Wolfgang Thadewald in: Volker Dehs; Ralf Junkerjürgen (Hrsg.): Jules Verne. Stimmen und Deutungen zu seinem Werk (Schriftenreihe und Materialien der Phantastischen Bibliothek Wetzlar, Band 75). Wetzlar: Phantastische Bibliothek Wetzlar 2005, S. 265–281 (hier der Abschnitt „Postscriptum: der Biograph Max Popp“, S. 278f.).
[4] Hermann Oberth: Wege zur Raumschiffahrt. München und Berlin: R. Oldenbourg 1929, S. 88.
[5]  Jules-Verne-Club (Vors. Bernhard Krauth), Postfach 120219, 27516 Bremerhaven, www.jules-verne-club.de. – Hier sind neben umfassenden Informationen zu Jules Verne und seinem Werk und der Zeitschrift Nautilus auch Schriften von und über Verne (darunter deutsche Erstausgaben wie Der Weg nach Frankreich u. a.) erhältlich.

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