Illustrationen zu Fritz Reuters Werken
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Mit Illustrationen der Künstler

Konrad Beckmann (1846–1902)
 Friedrich Hiddemann (1829–1892)
 Otto Emil Lau (1853–1917)
 Hermann Lüders (1836–1908)
 Ludwig Pietsch (1824–1911)
 Hermann Tischler (1866–1946)

Illustrationen zu Fritz Reuters Werken
von Konrad Beckmann, Friedrich Hiddemann, Otto Emil Lau, Ludwig Pietsch und Hermann Tischler
Hardcover (laminierter Pappband, Lesebändchen, Bilderdruckpapier), 195 Seiten, 180 überwiegend ganzseitige Abb., teilweise doppelseitig
19,80 € — ISBN 978-3-945807-11-8
In Vorbereitung für Anfang April 2017 (bitte vorbestellen!)

Über Fritz Reuter
Über das Buch
Inhaltsverzeichnis
Musterseiten

Über Fritz Reuter

Fritz Reuter (1810–1874) war neben Klaus Groth (1819–1899) wohl der bedeutendste, jedenfalls der erfolgreichste Schriftsteller niederdeutscher Sprache. Nach einer bewegten Jugendzeit u. a. als Burschenschaftler mit Verurteilung zum Tode, dann Begnadigung zu Festungshaft (bis 1840) und schließlich einer Lehrzeit als Landwirtschaftsvolontär (sog. „Strom“; 1842–1847) hatte er 1853 erste schriftstellerische Erfolge mit den Gedichtsammlungen Läuschen un Rimels. Es folgten mehrere Versdichtungen und Erzählungen überwiegend in mecklenburgisch-nieder deutscher Sprache: Kein Hüsung (1857), Ut de Franzosentid (1859), Ut mine Festungstid (1862) und schließlich der umfangreichste und populärste Roman in drei Teilen Ut mine Stromtid (1862–1864). Von Neu-Brandenburg aus, wo der seit 1851 mit Louise Kuntze verheiratete Reuter von 1856–1863 gelebt hatte, zog das Ehepaar nach Eisenach. Hier verlebte der Dichter seine letzten Lebensjahre.

Über das Buch

Es hat schon früh Illustrationen zu Reuters Werken gegeben, insbesondere zu Ut mine Stromtid. In den Jahren 1978–1980 wurde sogar eine inzwischen auch als DVD-Serie erschienene Fernsehverfilmung (Onkel Bräsig; Onkel Bräsig erzählt) nach Motiven aus Reuters Werken (Ut mine Stromtid, Ut de Franzosentid, Ut mine Festungstid, Dörchläuchting) produziert, wobei Ut mine Stromtid den Schwerpunkt bildete.

Die derzeit im aktuellen Buchhandel zugänglichen niederdeutschen und ins Hochdeutsche übertragenen Ausgaben dieses Romans enthalten allerdings kaum noch Illustrationen oder verzichten völlig auf sie; genannt seien hier stellvertretend die beiden folgenden preiswerten Ausgaben:

Fritz Reuter: Ut mine Stromtid (Gesammelte Werke und Briefe, Band V), hrsg. von Kurt Batt, bearb. von Walter Ihrke. Rostock: Hinstorff (Edition Konrad Reich) 2008 (unveränderter Nachdruck der Ausgabe von 1866/67), 765 S.

Fritz Reuter: Das Leben auf dem Lande (Ut mine Stromtid). Aus dem Plattdeutschen übertragen und mit Anmerkungen versehen von Friedrich und Barbara Minssen. Warendorf: Manuscriptum 2005, 805 S

Die vorliegende Sammlung will dazu einladen, die von Konrad Beckmann (1846–1902), Friedrich Hiddemann (1829–1892), Otto Emil Lau (1853–1917), Hermann Lüders (1836–1908), Ludwig Pietsch (1824–1911) und Hermann Tischler (1866–1946) geschaffenen Illustrationen neben den niederdeutschen oder hochdeutschen Text zu legen und sich auf diese Weise auch bildhaft in die Zeit des 19. Jahrhunderts in Mecklenburg versetzen zu lassen. Die Illustrationen wurden den folgenden Büchern entnommen:

Illustrationen zu Fritz Reuter’s Werken. Von F. Hiddemann. In Holzschnitt ausgeführt von R. Brend’amour in Düsseldorf. 1. Heft. Ut mine Stromtid I. Berlin: G. Grote’sche Verlagsbuchhandlung 1867.

Illustrationen zu Fritz Reuter’s Werken. Von F. Hiddemann und H. Lüders. In Holzschnitt ausgeführt von R. Brend’amour, A. v. Steindel und Anderen. Berlin: G. Grote’sche Verlagsbuchhandlung, 2. Aufl. 1875.

Ut mine Stromtid. Von Fritz Reuter. Mit 140 Original-Illustrationen von Ludwig Pietsch und Otto Emil Lau. In drei Theilen (Olle Kamellen, Band III–V). Wismar, Rostock und Ludwigslust: Hinstorff’sche Hofbuchhandlung 1878.

Fritz Reuters Werke. Neue illustrierte Ausgabe in zwei Bänden, hrsg. von Prof. Dr. Karl Macke und August Junkermann. Mit Original-Illustrationen von Konrad Beckmann und Hermann Tischler. 2 Bde. Berlin: W. Herlet, 44. Aufl., o. J. [1905].

Wegen der Zusammenstellung aus vier Quellen kommen mehrere Szenen zwei- oder sogar dreimal vor, was die unterschiedlichen Ausführungsweisen der Künstler deutlich werden lässt.
Die Wiedergabequalität der Abbildungen ist abhängig vom Zustand der verwendeten Vorlagen.

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Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkungen des Herausgebers

Ut mine Stromtid
Erster Teil (1862)
Zweiter Teil (1863)
Dritter Teil (1864)

Weitere Erzählungen und Versdichtungen
Läuschen un Rimels (1853/1858)
De Reis’ nah Belligen (1855)
Haunefiken (1855)
Meine Vaterstadt Stavenhagen (1856/1861)
Kein Hüsung (1857)
Ut de Franzosentid (1859)
Hanne Nüte un de lütte Pudel (1860)
Woans ick tau ’ne Frau kamm (1860)
Abendteuer des Entspekter Bräsig (1861)
Ut mine Festungstid (1862)
Dörchläuchting (1866)
De Reis’ nah Konstantinopel

Abbildungsnachweis

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