Zwischen Tecumseh und Doktor Fu Man Chu
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Heinz J. Galle
Z
wischen Tecumseh und Doktor Fu Man Chu
Ein
Almanach für populäre Literatur und Filme

Broschüre (2007), 190 Seiten, Vorwort, 165 Abb., davon 47 in Farbe, Literaturverzeichnis

20,00 €ISBN 978-3-940679-05-5

Inhalt

Editorische Hinweise (S. 7)
Vorwort (S. 8–9)
1. Die schlechtesten Früchte sind es nicht ... (S. 10–21)
    Jean Ray
    Georges Simenon
    Das Erfolgstrio von BLACK MASK
    Dashiell Hammett
    Erle Stanley Gardner
    Raymond Chandler
    Anti-Schund-Kampf auch in den USA
    Erhard Wittek, der Biograph des Tecumseh
    Filmstar auf Abwegen
2. Jugendsünden unterm Hakenkreuz (S. 22–30)
    Henri Nannen
    Alfred Weidenmann
    Heinz Oskar Wuttig
    Rolf Italiaander
    Herbert Reinecker
    Heinz Günther Konsalik
3. Die deutschen Magazine der Weimarer Republik  (S. 31–70)
    UHU — Das neue Ullstein-Magazin
    DAS MAGAZIN
    Der QUERSCHNITT
    SCHERL’S MAGAZIN
    Das WIENER MAGAZIN
    DAS LEBEN
    Mitläufer, Epigonen und Plagiate
4. Der utopisch-phantastische Film der frühen Jahre (S. 22–30)
    Georges Méliès und Co.     74
    Das „Schmuddelkind“ wird erwachsen
    Die Blütezeit des deutschen Stummfilms
    Detektive erobern die Leinwand
    Der Siegeszug des Tonfilms
    To be Continued … (Wird fortgesetzt …)
    Schlussbemerkungen
5. Der phantastische Film 1947–1950 in Deutschland und Österreich (S. 166–1745)
    Zweite und verlorene Gesichter
    Spuk und Fantasy
    Zeitreisen
    In den Weltraum
6. Glückspilze, Käuze und Sammler (S. 175–187)
    Die Jäger und Sammler
    Hätten wir doch damals …
    Glückspilze
Literaturverzeichnis (S. 188–190)
Farbige Abbildungen
(S. 80–96)

Hinweis

Der Titel des Buches lautet mit Absicht „ZWISCHEN Tecumseh und Doktor Fu Man Chu“ (und nicht „VON Tecumseh BIS Doktor Fu Man Chu“), denn seine Schwerpunkte liegen nicht bei Tecumseh und Doktor Fu Man Chu, sondern bei den Magazinen und dem utopisch-phantastischen Film, also zwischen diesen beiden Gestalten.

Aus dem Vorwort

Als im Jahre 2006 der dritte und letzte Band der Trilogie Volksbücher und Heftromane erschienen war, blickten wir traurig auf die verbliebenen Themenbereiche zurück, die angedacht waren, aber aus Platzgründen nicht mehr berücksichtigt werden konnten. Im Laufe des Jahres erreichten uns dann immer öfter ermutigende Zuschriften mit dem Tenor: „Wann kommt zu diesem Sektor wieder etwas Neues von der DvR-Buchreihe?“

So kamen wir auf den Gedanken, den drei Bänden einen Almanach folgen zu lassen. Unsere Vorbilder sind dabei, unter gleichzeitiger Fortführung der Struktur der Volksbücher und Heftromane, die drei Abenteuer-Almanache des Münchner Ronacher-Verlages: Vom Lederstrumpf zum Winnetou (1981), Vom Robinson zum Harald Harst (1984) sowie Vom Old Shatterhand zum Sherlock Holmes (1986). Der Ronacher-Verlag unterstützte damals sein Projekt auch noch mit einem Abenteuer-Magazin, das von 1982–1987 in neun Ausgaben erschien. Leider wanderte der Verleger dann nach Südamerika aus, und eine weitere Herausgabe der Abenteuer-Almanache war damit nicht mehr möglich. Die Herausgeber des ersten Ronacher-Almanachs schrieben in ihrem Vorwort:

„Das vorliegende Buch hat sich zum Ziel gesetzt, Material aus privaten Sammlungen sowie Ergebnisse von zum Teil jahrelangen Forschungen auf dem Gebiet der Abenteuer- und Unterhaltungsliteratur einem größeren Kreis von Interessenten zugänglich zu machen und Anregungen zu weiteren Vertiefungen zu geben. Die Palette der Themen reicht hierbei von indianischen Einflüssen auf die abendländische Geistesgeschichte bis zu den Pseudonymen in der deutschen Unterhaltungsliteratur des 20. Jahrhunderts.“ (Augustin / Mittelstaedt: Vom Lederstrumpf zum Winnetou, vor S. 1)

Die in den Ronacher-Bänden präsentierten unterschiedlichsten Themenbereiche entsprechen auch unseren Vorstellungen von einem Almanach, der ein breites Spektrum abdeckt und dabei viele Interessengebiete bedient. Und so begegnet Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, im vorliegenden Buch auch eine Vielzahl von scheinbar nicht zusammenhängenden Beiträgen, die jedoch eine gemeinsame Schnittmenge aufweisen und im Bereich der Medien durchaus im Zusammenhang gesehen werden. Wir haben Ihnen einen bunten Strauß interessanter Themen geflochten. Er reicht von den „Seiteneinsteigern“ in der Heftromanszene bis zu den „Herrenmagazinen“ der Weimarer Republik. Der frühe utopisch-phantastische Film mit all seinen Wurzeln in der Unterhaltungsliteratur wird ausgiebig vorgestellt. Dazu gehören der Stummfilmbereich, das so erfolgreiche Genre der Detektivserien, die einschlägigen Streifen im aufkommenden Tonfilm, die amerikanischen Sensationsfilme der 1940er Jahre sowie die ersten utopisch-phantastischen Produktionen der Zeit nach 1945. Ein Bericht über den elitären Kreis der Volksliteratur-Sammler schließt den Band ab.

Heinz J. Galle, Frühjahr 2007

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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