Der Luftpirat und sein lenkbares Luftschiff (1908–1911/12)
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Heinz J. Galle (Hrsg.)
Der Luftpirat und sein lenkbares Luftschiff
Auswahlband mit dem
Neusatz-Nachdruck der Hefte 1, 40, 42, 56, 63 und 66 aus der von 1908–1911/12  erschienenen utopisch-technischen Romanheftreihe. 2., durchgesehene Auflage 2009. Hardcover (laminierter Pappband), 275 Seiten, ausführliche Einleitung, 33 (davon 14 farbige) Abbildungen
30,00 € · ISBN 978-3-940679-28-4

Inhaltsübersicht:
Vorwort
Heinz J. Galle: Der Luftpirat und sein lenkbares Luftschiff (Einleitung)
Abbildungen
Der Luftpirat und sein lenkbares Luftschiff
-
Bd. 1, Der Beherrscher der Lüfte [... des Luftmeers]
- Bd. 40, Die Empörung im Weltenfahrzeug
- Bd. 42, Im Todeskrater des neuen Planeten
- Bd. 56, Die Weltenfahrer auf dem Riesen-Planeten
- Bd. 63, Die Schreckensreise des Weltenfahrzeuges
- Bd. 66, Das Weltenfahrzeug zwischen den Riesen-Kometen

Anhang
Gesamt-Titelverzeichnis

Die frühe Romanheftreihe Der Luftpirat und sein lenkbares Luftschiff, deren Hefte mehrfach Weltraumabenteuer enthalten, ist heute auch antiquarisch so gut wie gar nicht mehr erhältlich. Abgesehen von der altersbedingten Seltenheit der Originalhefte erschwert inzwischen auch der für weite Kreise nicht oder nur mit Mühe lesbare in Frakturschrift gesetzte Text den Zugang zu diesen frühen utopisch-technischen Abenteuern.
          Durch den vorliegenden Nachdruck einer Auswahl von sechs Heften (ein vollständiger Nachdruck ist leider aus den oben genannten Gründen nicht mehr realisierbar) im Neusatz in der Schriftart „Garamond“ soll diese zweifache Kluft überbrückt und das Werk jedenfalls teilweise wieder allgemein zugänglich gemacht werden. Der Text selbst bleibt, auch hinsichtlich der Rechtschreibregeln und hier insbesondere der nicht immer konsequenten Komma- und sonstigen Zeichensetzung unangetastet und ist damit zitierfähig. Eindeutige Drucksatzfehler (z. B. „lenkabre“ statt „lenkbare“) sind allerdings berichtigt worden; die im Wechsel verwendeten Schreibweisen bei Namen und Begriffen (z. B. „Gallerie“ statt „Galerie“ oder „van Halen“ statt „von Halen“, wobei die erstere offenbar die beabsichtigte ist) sind beibehalten worden. Aus technischen Gründen erfolgt die Silbentrennung nach den neuen seit 1996 gelten Regeln. Soweit Textteile offenbar fehlen oder nicht mehr leserlich sind, wird hierauf durch Anmerkungen in eckigen Klammern unter Angabe der Initialen des Herausgebers der Buchreihe [D. v. R.] hingewiesen.
          Die Titel der einzelnen Bände werden auf den Umschlägen und im Innenteil der Hefte in einigen Fällen unterschiedlich angegeben. (Vgl. hierzu die Liste sämtlicher 165 Ausgaben im Anhang) In diesem Auswahlband werden bei Zitaten die Bezeichnungen auf dem Umschlag verwendet.
          Die Rückumschlagseiten vieler Hefte enthielten farbige Abbildungen des Luftschiffes, der Kajüte des Kapitäns und des Weltenfahrzeuges sowie Werbeanzeigen. Die farbigen Umschläge wurden offenbar nicht von der Druckerei des 32-seitigen Text-Innenteils, der Sächsischen Maschinensatz-Druckerei G. m. b. H., Werdau i. S., sondern von der Druckerei Willy Wolffsohn, Berlin S. O. 26, Adalbertstraße 5, gedruckt.
          Diese Abbildungen und die dazu gehörenden Erläuterungen (jeweils auf den S. 32 des Textteils der Hefte) werden neben mehreren weiteren Reproduktionen im einleitenden Artikel „Der Luftpirat und sein lenkbares Luftschiff“ von Heinz J. Galle wiedergegeben, außerdem eine Werbeanzeige für die Romanheftreihe (hier von der Rückumschlagseite des Bd. 97) mit übertragenem Text.
          Die Wiedergabequalität der Abbildungen ist, gemessen an heutigen Ansprüchen, überwiegend unbefriedigend. Dies ist auf den entsprechenden Zustand der von ihrem Alter gezeichneten Originalvorlagen zurückzuführen; in einigen Fällen standen nur Kopien als Vorlagen zur Verfügung. Trotz dieser ungünstigen Ausgangsbedingungen und der begrenzten Möglichkeiten der Bildbearbeitung haben Heinz J. Galle als Herausgeber dieses Auswahlbandes und ich als Herausgeber der DvR-Buchreihe und dafür entschieden, die Abbildungen, soweit entsprechende Vorlagen erreichbar waren, weitgehend in Farbe wiederzugeben.

Dieter von Reeken

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