Gustav Theodor Fechner (1896)
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Kurd Laßwitz
Gustav Theodor Fechner
(KOLLEKTION LASSWITZ, Abt. II Bd. 5)
Reprografischer Nachdruck (Antiqua, keine Fraktur) der
3. Auflage 1910 der erstmals 1896 erschienenen Biografie über den Philosophen und Psychologen Fechner (1801–1887). Hardcover (laminierter Pappband, Kapitalband, Lesebändchen), 236 Seiten; im Anhang sind die Vorworte von Laßwitz als Herausgeber der Fechner-Werke Nanna und Zend-Avesta im Neusatz enthalten.
25,00 €ISBN 978-3-940679-31-4

Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkungen und editorische Hinweise

Vorbemerkung
Zur ersten Auflage (1896)
Zur zweiten Auflage (1901)
Zur dritten Auflage (1909)
Beim Zitieren

Gustav Theodor Fechner
Einleitung
E r s t e r   T e i l :   L e b e n   u n d   W ir k e n
I. 1801–1843: 1. Die Jugend / 2. Der Mediziner / 3. Naturphilosophie / 4. Der Physiker. Elektrizität / 5. Optische Versuche / 6. Lohnarbeit / 7. Die humoristischen Schriften / 8. Neigung zur Belletristik / 9. Die Krankheit
II. 1844–1860: 10. Uebergang zur Philosophie / 11. Nanna / 12. Zend-Avesta / 14. Gegen den Zeitgeist / 14. Die Atomenlehre
III. 1860–1887: 15. Die Psychophysik / 16. Der Streit um die Psychophysik und die experimentellen Psychologie / 17. Die Aesthetik / 18. Der Lebensabend
Z w e i t e r   T e i l :   D a s   W e l t b i l d
I. Die Bewegung: 19. Das Grundgesetz der Erkenntnis und die Naturwissenschaft / 20. Das allgemeine Gesetz der Bewegung / 21. Gesetz als Einheit des Systems / 22. Anorganisch, organisch, kosmorganisch / 23. Das Princip der Tendenz zur Stabilität / 24. Die Bildung der Erde nach der kosmorganischen Hypothese / 25. Die Erde ein Organismus / 26. Die Entwicklung der Lebewesen auf der Erde
II. Das Bewusstsein: 27. Die Identität des Physischen und Psychischen / 28. Die synechologische Ansicht / 29. Die Schwelle des Bewusstseins / 30. Das Wellenschema / 31. Der psychophysische Parallelismus im Universum / 32. Die Entwicklung des individuellen Bewusstseins / 33. Lust und Unlust und das Princip der Tendenz zur Harmonie / 34. Die Moral / 35. Der Glaube / 36. Das Leben nach dem Tode
Schluss: Kritisches
Namens- und Sachregister

Anhang
Einleitung des Herausgebers zur 4. Auflage von Nanna
Vorwort des Herausgebers zur 2. Auflage von Zend-Avesta
Vorwort des Herausgebers zur 3. Auflage von Zend-Avesta

Über Gustav Theodor Fechner

Neben Immanuel Kant (1724–1804), über dessen Gedanken zur Kritik des Erkennens er u. a. eine preisgekrönte Schrift verfasst und an dessen Werkausgabe (Kants Gesammelte Schriften) er (zu den vorkritischen Schriften) als Mitherausgeber beteiligt war, zeigte sich Kurd Laßwitz besonders beeindruckt von der Gedankenwelt des Philosophen Gustav Theodor Fechner (1801–1887). Fechner, Begründer der Psychophysik, erarbeitete und propagierte eine panentheistische und panpsychistische Naturphilosophie, die er insbesondere in seinen Schriften Nanna oder Über das Seelenleben der Pflanzen (1. Aufl. 1848) und Zend-Avesta oder über die Dinge des Himmels und des Jenseits (1. Aufl. 1851, 3 Bde.) vertrat. Laßwitz hat die beiden Werke ab 1899 bzw. 1901 neu herausgegeben und jeweils eingeleitet bzw. mit Vorworten versehen (vgl. die Abdrucke im Anhang) und damit das Interesse an Fechner neu belebt.
     Zu Fechners Gedankenwelt hatte Kurd Laßwitz ein ambivalentes Verhältnis, was in der vorliegenden Biografie und auch in einem erstmals 1893 erschienenen Aufsatz deutlich wird:
     „Und hierin liegt der schwache Punkt der Fechnerschen Philosophie. Es ist ein Mangel an Kritik: die ästhetische Weltauffassung ist nicht mehr selbständig genug geblieben gegenüber der religiösen. Fechner war kein Schwärmer; denn er hat die Grenzen gegenüber der Wissenschaft gewahrt; er hat seine Lehre nicht für Wissenschaft ausgegeben; aber er war auch kein kritischer Philosoph, denn er hat die Grenzen gegenüber der Religion nicht streng innegehalten, er hat seine Lehre für Religion gelten lassen wollen. Darin ist er dogmatisch geworden. Was ihm als die geeignete Form des Glaubens erschien, das glaubte er für eine allgemeingiltige Glaubenswahrheit erklären zu dürfen. […] Fechner durfte wohl sagen: So wie ich mir das Leben der Gestirne und das Leben nach dem Tode denke, befriedigt mich die Vorstellung des Weltprozesses am meisten und stimmt sie am besten mit meiner Gewißheit von Gott. Deswegen glaube ich daran. Aber er mußte strenger scheiden, was von seinen Vorstellungen nur Produkt der Phantasie und was allgemeines Glaubensbedürfnis sei.“
     Andererseits hat Laßwitz Fechner’sche Gedanken in mehreren Erzählungen aufgegriffen und konsequent ausgeführt, insbesondere in Aspira und Sternentau.
     Im Anhang werden die Einleitung bzw. die Vorworte von Kurd Laßwitz zu den von ihm herausgegebenen Werken Nanna und Zend-Avesta von G. Th. Fechner im Neusatz abgedruckt und damit ebenfalls wieder zugänglich gemacht.

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