Auf zwei Planeten (1897)
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Über Kurd Laßwitz

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Kurd Laßwitz
Auf zwei Planeten
Roman in zwei Büchern

(KOLLEKTION LASSWITZ, Abt. I Bd. 4 / 5)
Ungekürzte Neuausgabe des
9.–11. Tsd. (1908) des erstmals 1897 erschienenen zweibändigen Romans im Neusatz in einem Band. Hardcover (22 x 14 cm, laminierter Pappband, Kapitalband, Lesebändchen). 607 Seiten, 10 Reproduktionen, Kapitel- und Schlussvignetten, 35 Illustrationen von Walter Zeeden (1891–1961)
42,50 €ISBN 978-3-940679-26-0

Über Kurd Laßwitz

Inhaltsverzeichnis

Über den Roman Auf zwei Planeten

Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkungen und editorische Hinweise

1. Band
1. Am Nordpol
2. Das Geheimnis des Pols
3. Die Bewohner des Mars
4. Der Sturz des Ballons
5. Auf der künstlichen Insel
6. In der Pflege der Fee
7. Neue Rätsel
8. Die Herren des Weltraums
9. Die Gäste der Marsbewohner
10. La und Saltner
11. Martier und Menschen
12. Die Raumschiffer
13. Das Abenteuer am Südpol
14. Zwischen Erde und Mars
15. 6356 Kilometer über dem Nordpol
16. Die Aussicht nach der Heimat
17. Pläne und Sorgen
18. Die Botschaft der Marsstaaten
19. Die Freiheit des Willens
20. Das neue Luftschiff
21. Der Sohn des Martiers
22. Schnelle Fahrt
23. Ismas Entschluß
24. Die Lichtdepesche
25. Engländer und Martier
26. Der Kampf mit dem Luftschiff

2. Band
27. Auf dem Mars
28. Sehenswürdigkeiten des Mars
29. Das heimliche Frühstück
30. Das Erdmuseum
31. Mars-Politiker
32. Ideale
33. Fünfhundert Milliarden Steuern
34. Das Retrospektiv
35. Die Rente des Mars
36. Saltners Reise
37. Die Wüste Gol
38. Gefährlicher Ruheplatz
39. Die Martier sind auf der Erde
40. Ismas Leiden
41. Die Schlacht bei Portsmouth
42. Das Protektorat über die Erde
43. Die Besiegten
44. Torms Flucht
45. Das Unglück des Vaterlands
46. Der Kultor der Deutschen
47. Isma
48. Der Instruktor von Bozen
49. Die Flucht in die Berge
50. Die Luft-Yacht
51. Martierinnen in Berlin
52. Im Erdgewitter
53. Schwankungen
54. Auf der Sternwarte
55. In höchster Not
56. Selbsthilfe
57. Das Spiel verloren
58. Lösung
59. Die Befreiung der Erde
60. Weltfrieden

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Über Auf zwei Planeten

Nachdem er schon mehrere utopisch-phantastische und sonstige Erzählungen veröffentlicht hatte, erschien 1897 Kurd Laßwitz’ erzählerisches Hauptwerk, der Marsroman Auf zwei Planeten. Dieser Roman ist seitdem nahezu unverändert in mehreren Auflagen bis etwa 1930 mit einer Gesamtauflage von ca. 70 000 Exemplaren nachgedruckt worden und auch in vielen fremdsprachigen Übersetzungen erschienen.
     Auf zwei Planeten ist im zeitlichen Umfeld anderer großer „Marsromane“ entstanden und erschienen; genannt seien hier stellvertretend Across the Zodiac (1880; dt. Jenseits des Zodiakus, 1882, Neuausgabe 2008 in der DvR-Buchreihe) von Percy Greg und The War of the Worlds (1898; dt. Der Krieg der Welten, 1901) von Herbert George Wells. Leider ist Laßwitz’ großes Werk nach dem Zweiten Weltkrieg über Jahrzehnte hinweg in nur mehr oder weniger stark bearbeiteten und gekürzten Ausgaben in Buch-, Taschenbuch- und sogar Heftform erschienen, wobei der Text weitgehend auf die äußerliche Handlung reduziert worden ist; die Imperialismuskritik und der humanistische Geist sind dabei weitgehend verloren gegangen. Erst ab 1979 wurde der Roman erstmals wieder in sprachlich modernisierten, aber vollständigen Ausgaben vorgelegt. Hierzu gehört auch die vorliegende Neuausgabe, die den unveränderten Text der „Ausgabe letzter Hand“ (9.–11. Tsd., o. J., wahrscheinlich 1908) wiedergibt.
     Wie wenig gegenwärtig der so oft zitierte und in seiner vollständigen Fassung wenig bekannte Roman Auf zwei Planeten heute auch in „Fachkreisen“ noch ist, zeigt sich u. a. darin, dass vielfach die Ansicht vertreten wird, Raumschiffe in Kugelform seien eine „Erfindung“ der 1961 begonnenen und noch immer erfolgreich laufenden PERRY-RHODAN-Serie, also ihrer Autoren und insbesondere des Exposé-Redakteurs Karl-Herbert Scheer. Kugelraumschiffe hat es auch vor 1961 in der „SF-Welt“ gegeben, sei es seit 1958 bei der Zeichenserie NICK DER WELTRAUMFAHRER von Hansrudi Wäscher oder auf Titelbildern von SF-Heftromanen, die seit Anfang der 1950er Jahre auch in Deutschland erschienen sind. Und auch Kurd Laßwitz hat seinen „Martiern“ Kugelraumschiffe zugeschrieben, zwar erst nach der noch früheren Erwähnung eines Kugelraumschiffs in Robert Cromies Roman A Plunge Into Space (1890), aber doch mit eigener Gestaltungskraft, was die in der nun vorliegenden Neuausgabe enthaltenen Illustrationen des als Marinemaler bekannten Walter Zeeden (1891–1961) verdeutlichen: Für Laßwitz, der über die physikalischen Eigenschaften von „Tropfen, die … der Schwerkraft ausgesetzt sind“ promovierte (vgl. KOLLEKTION LASSWITZ, Bd. II.1), waren Kugelraumschiffe eben metallene „Tropfen“, die besonders stabil und übrigens regelmäßig nicht der Schwerkraft ausgesetzt waren ...
     Ob Karl-Herbert Scheer sich bei seiner Vorliebe für Kugelraumschiffe von Auf zwei Planeten – bewusst oder unbewusst – oder von anderen Vorbildern hat inspirieren lassen, ist mir nicht bekannt. Für die erste Annahme könnte allerdings sprechen, dass es in der PERRY-RHODAN-Welt, d. h. im Wega-System, einen unwirtlichen Planeten „Gol“ und auf dem Laßwitz-Mars eine „Wüste Gol“ gibt …
Der vorliegenden Neuausgabe liegt die folgende Ausgabe letzter Hand zugrunde: Kurd Laßwitz: Auf zwei Planeten. Roman in zwei Büchern. Leipzig: Verlag von B. Elischer Nachfolger, 9.–11. Tsd., o. J. [1908], 2 Bde. (Bd. 1: IV + 421 S., Bd. 2: IV + 545 S.). Ganzleinen, Farb- und Goldprägung, Buchblock ca. 18,5 x 12,3 cm, Druck v. Lippert & Co (G. Pätz’sche Buchdr.), Naumburg a. S.
     Die Hardcover-Ausgabe enthält die 35 Illustrationen von Walter Zeeden, die dieser für die von Erich Laßwitz (1880–1959) gekürzte und bearbeitete und 1948 im Verlag Cassianeum, Donauwörth, erschienene Fassung geschaffen hat.

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