Nie und Immer (1902) [Homchen / Traumkristalle]
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Einbanddeckel der Neuausgabe
Seite 9 mit einer Homchen-Zeichnung
von Kurd Laßwitz
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Kurd Laßwitz
Nie und Immer
1. Band: Homchen. Ein Tiermärchen aus der oberen Kreide
2. Band: Traumkrist
alle. Neue Märchen

(KOLLEKTION LASSWITZ, Abt. I Bd. 6)
Nachdruck des 3.–4. Tsd.
(1907) der erstmals 1902 erschienenen zweiteiligen Erzählungssammlung im Neusatz. Hardcover (laminierter Pappband, Kapitalband, Lesebändchen), 271 Seiten, 9 Reproduktionen
30,00 €ISBN 978-3-940679-25-3

Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkungen und editorische Hinweise

1. Homchen. Ein Tiermärchen aus der oberen Kreide
Der kühne Kala
Die Jugend des Urwaldes
Das Neue
Die Weisen der oberen Kreide
Im Drachenmoor
Die Vertrauten der roten Schlange
Auf dem Wege zur roten Schlange
Das warme Meer
Über den Tieren
Die rote Schlange
Das Geheimnis des Zierschnabels
Die Furcht im Walde
Gescheiterte Pläne
Homchens Gesicht
Feuer
Wieder im Walde
Der Weg des Feuers
Der Drachen Not
Die Großechse
Die Einsiedler

2. Traumkristalle. Neue Märchen
[Prolog]
Jahrhundertmärchen
Der gefangene Blitz
Das Lächeln des Glücks  
Die drei Nägel
Die Frau von Feldbach
Die neue Welt
Die Fernschule
Der Gehirnspiegel
Morgentraum
Das Gesetz
Weihnachtsmärchen
Die Universalbibliothek
Wie der Teufel den Professor holte
Der Gott der Veranda
Schiefe Gedanken

Über Nie und Immer

Die Sammlung Traumkristalle enthielt ursprünglich zehn Erzählungen, von denen drei in den Jahren 1899 und 1900 schon in Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht worden waren. Seit der 1907 in zwei Bänden erschienenen zweiten Auflage (3. u. 4. Tsd., o. J. [1907]), die der vorliegenden Neuausgabe zu Grunde liegt, enthielt der Sammelband Traumkristalle zusätzlich fünf weitere, ebenfalls teilweise zwischenzeitlich erschienene „neue Märchen“: Das Gesetz, Weihnachtsmärchen, Die Universalbibliothek, Wie der Teufel den Professor holte und Der Gott der Veranda.
Es handelt sich bei Nie und Immer um oft satirisch gefärbte utopisch-phantastische Erzählungen, Tier- und Naturmärchen mit teilweise eingebetteten Gedichten. Die letzte (undatierte) Ausgabe in dieser Zusammenstellung erschien 1928 oder 1930 im 9. u. 10. Tsd. Nach 1945 waren und sind Homchen und viele der Traumkristalle-Erzählungen gemeinsam mit anderen Erzählungen (zumeist aus der Sammlung Seifenblasen) Bestandteile neu zusammengestellter Sammelbände. Die längere Erzählung Homchen ist 1982 und 2002 auch separat erschienen.
     In vielen der in Nie und Immer enthaltenen Erzählungen hat Laßwitz nicht nur zeitgenössische Evolutionstheorien und -erkenntnisse (so in Homchen und Die Frau von Feldbach) thematisiert und die gesellschaftlichen Verhältnisse und Erwartungen seiner Zeit satirisch gespiegelt (z. B. in Homchen und Jahrhundertmärchen), sondern auch Autobiografisches eingeflochten (etwa in Der gefangene Blitz, Die Fernschule, Die Universalbibliothek und Wie der Teufel den Professor holte): In Der gefangene Blitz und Die Fernschule macht er besonders deutlich, wie sehr ihn der alltägliche Trott des Lehrerberufs belastet hat.
     Die erstmals in Traumkristalle veröffentlichte Erzählung Die drei Nägel war übrigens von Laßwitz 1892 unter dem Titel „Die Nägel von Schrobeck“ der Zeitschrift UNSERE ZEIT. SCHORER’S FAMILIENBLATT angeboten worden, in der kurz zuvor die von ihm im Zusammenwirken mit der Redaktion in Form eines fiktiven Leserbriefs in Verbindung mit einem Preisausschreiben verfasste technisch-phantastische Erzählung Nach Chicago (Eine Preiskonkurrenz) (ursprünglicher Titel des Manuskripts: „Telelyt“) und die Humoreske Abgezählt erschienen waren. Die Redaktion hatte aber, wie sich dem Briefwechsel entnehmen läßt, offenbar eigenmächtige Veränderungen am Manuskript vorgenommen, worüber Laßwitz sich verärgert äußerte. Es kam daraufhin zu keinem Abdruck und auch zu keiner weiteren Zusammenarbeit. Laßwitz hatte vorgeschlagen, die (natürliche) Lösung für die übernatürlich erscheinenden Vorkommnisse um „Die Nägel von Schrobeck“ erst in einer späteren Ausgabe der Zeitschrift abzudrucken, nachdem das Publikum Gelegenheit gehabt hätte, hierzu (wie im Zusammenhang mit Nach Chicago) eigene Lösungsmöglichkeiten vorzuschlagen.
     Die Erzählung Die neue Welt hatte im ursprünglichen handschriftlichen Manuskript den Titel „Die Entdeckung Amerikas“

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