Sternentau (1909)
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Einbanddeckel der Neuausgabe

Kurd Laßwitz
Sternentau
Die Pflanze vom Neptunsmond

(KOLLEKTION LASSWITZ, Abt. I Bd. 8)
Nachdruck der ers
tmals 1909 erschienenen Erzählung im Neusatz. Hardcover (laminierter Pappband, gerundeter Rücken, Kapitalband, Lesebändchen), 238 S., 3 Reproduktionen
27,50 €ISBN 978-3-940679-15-4

Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkungen und editorische Hinweise

Harda
Am Riesengrab
Ebah, der Efeu
Das weise Moos
Die Hastenden
Gespenster
Der Vater
Gestörte Nacht
Der Botaniker
Sternentau
Unsichtbare Früchte
Pflanzenseele
Die Elfen kommen
Auf dem Neptunsmond
Zur Erde
Studien
Pläne
Pflanzenrede
Sorgen
Der Überfall
Geo
Bedauernswerte Erde!
Schlechtes Wetter
Erfolge
Elfen-Erbe
Schluß

Über Sternentau

Im Roman Sternentau mit dem Untertitel Die Pflanze vom Neptunsmond hat Laßwitz Elemente aus seiner 1884 erschienenen Novelle Schlangenmoos 9 aufgegriffen und in kosmischem Rahmen weiter ausgebaut. Anders als in Schlangenmoos geht es hier nicht um nur vage angedeutete „Elfenwesen“, sondern um deutlicher in Erscheinung tretende pflanzengebundene „überirdische“ Wesen außerirdischer Herkunft, deren Versuche eines bewussten Zusammenlebens mit den Menschen scheitern. Wie schon in Schlangenmoos spielt hierbei eine selbstbewusste, sensible junge Frau, Harda, eine bedeutende Rolle. In der Figur der Fabrikantentochter Harda Kern (der Entsprechung der „Lilly“ in Schlangenmoos) hat Laßwitz seine entfernte Cousine Hanna Brier, für die er tiefe Zuneigung empfand und die ihn schwärmerisch verehrte, verewigt, in der Gestalt des väterlich-weisen Geo Solves (und wohl auch des jungen Dr. Eynitz, der Entsprechung des Lenz Gradenau aus Schlangenmoos) sich selbst.
     Der Roman spiegelt sehr deutlich Laßwitz’ Ausrichtung auf die Gedankenwelten Immanuel Kants und, was die „beseelten Pflanzen“ betrifft, Gustav Theodor Fechners wider.

Editorischer Hinweis

Der vorliegenden Neuausgabe liegt die folgende Erstausgabe und gleichzeitig Ausgabe letzter Hand zugrunde:

Sternentau. Die Pflanze vom Neptunsmond. Von Kurd Laßwitz. Leipzig: B. Elischer Nachfolger, o. J. [1909], Kunstleder, Buchblock ca. 18,0 x 12,0 cm, IV, 376 Seiten

Der Text ist, auch hinsichtlich der Rechtschreibung einschließlich der Zeichensetzung und veralteter oder aus heutiger Sicht missverständlicher Schreibweisen, unangetastet geblieben. Offensichtliche Drucksatzfehler im Original sind jedoch stillschweigend berichtigt worden.

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