Gedichte und Erzählungen (1868–1910)
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Kurd Laßwitz
Gedichte und Erzählungen
(KOLLEKTION LASSWITZ, Abt. I Bd. 9)
N
euausgabe seltener Gedichte, Scherzlieder, Humoresken und sonstiger Erzählungen aus den Jahren 1869–1910 (u. a. aus Empfundenes und Erkanntes, Die Welt und der Mathematikus, Fliegende Blätter usw.). Hardcover (laminierter Pappband, gerundeter Rücken, Kapitalband, Lesebändchen), 283 S., 50 Abbildungen (Illustrationen und Reproduktionen)
30,00 €ISBN 978-3-940679-14-7

Inhaltsverzeichnis
Über den Sammelband Gedichte und Erzählungen

Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkungen und editorische Hinweise

1. Gedichte vermischten Inhalts [1871–1910]
Feldpostbrief
Elegien
zahlreiche weitere Gedichte

2. Späte Liebe [Drei Gedicht-Zyklen]
Sehnen und Werben
Erfüllung und Glück
Verlieren und Gedenken

3. Anlassbezogene Gedichte
Drei Brautsonette
Erich und Elsa Laßwitz zu ihrem Hochzeitsfeste [1908]
Prolog zur Schillerfeier [1909]
Begrüßung [25 Jahre Mittwochsgesellschaft, 1909]

4. Witze, Scherzgedichte, Scherzlieder
Die harte Nuß [1870]
Bibel-Auslegung [1870]
Eine delicate Nummer [1870]
Der einzige Unterschied [1871]
Albumblätter für junge Damen, zur Erinnerung an Adonis von Schmachten [1871]
Hi und Ho [1875]
Lunulae Hippokrates [1875]
Traurige Ballade von den eifersüchtigen Kegeln [1880]
Prost. Der Faust-Tragödie (-n)ter Teil [„Faust“-Parodie,1882]
dx [1902]

5. Humoresken
Der Scharfrichter oder Ein treues Herz. Neuester Sensationsroman [1869]
O Gott, wie man sich täuschen kann [1876]
Ein gefährlicher Hirsch [1877]
Abgezählt [1892]

6. Andere Erzählungen
Vom Tropfen, der die Welt sehn wollte [1877]
A priori [1884]
Frauenaugen [1886]
Nach Chicago (Eine Preiskonkurrenz) [1892]
Die Unbeseelten [1908]
Die Weltprojekte [1908]
Die entflohene Blume [1910]

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Über den Sammelband Gedichte und Erzählungen

Wer bisher nur den vielzitierten zweibändigen Großroman Auf zwei Planeten und die in verschiedenen Sammelbänden enthaltenen „Naturmärchen", „Modernen Märchen" und sonstigen spekulativen Erzählungen von Kurd Laßwitz kannte, wird erstaunt sein, dass der akademisch gebildete und promovierte sogenannte „Vater der deutschen Science Fiction", nach dem (wie schon einmal 1959) seit 1981 ein SF-Literaturpreis benannt ist, nicht nur in seiner Studentenzeit, sondern auch noch als im Berufsleben stehender Pädagoge „ganz anders" schreiben und dichten konnte und geschrieben und gedichtet hat. Da findet man leidenschaftliche Liebes- und besinnliche Gedichte und schlichte Witze und Humoresken neben „mathematischen" Scherzliedern, Parodien und „Naturmärchen". Man weiß von Laßwitz’ Urheberschaft in vielen Fällen anonymer oder pseudonymer Veröffentlichung übrigens nur durch das von ihm 1893 verfasste handschriftliche Verzeichnis seiner Veröffentlichungen von 1868–1893. Aber auch das gehört zum „ganzen" Laßwitz und kann getrost wieder vorgestellt werden, ohne dass dadurch sein „eigentliches" naturwissenschaftliches, essayistisches und belletristisches Werk Schaden nehmen müsste.
     Die frühen Humoresken und oft sentimentalen Kalender- und Dorfgeschichten lassen an Karl Mays entsprechende frühe (und auch noch späte!) Schriften denken. Wenn die beiden Schriftsteller auch in keiner erkennbaren Beziehung zueinander gestanden haben, obwohl sie Zeitgenossen waren (Karl May lebte von 1842 bis 1912), finden wir sie doch zumindest in einer Publikation dicht beieinander: In TREWENDT’S VOLKS-KALENDER FÜR 1878 erschien 1877 Karl Mays Humoreske Die verhängnißvolle Neujahrsnacht auf S. 29–55, Kurd Laßwitz’ Naturmärchen Vom Tropfen, der die Welt sehn wollte auf S. 67–74 …

Editorische Hinweise

Die Texte folgen in der Regel den Ausgaben „letzter Hand", also den Ausgaben, die als letzte zu Lebzeiten des Verfassers im Druck erschienen sind, wobei in vielen Fällen, in denen nur ein Druck erfolgt ist, Erstdruck und Druck „letzter Hand" identisch sind. Die jeweils verwendeten Texte werden in den folgenden editorischen Hinweisen zu den sechs Abschnitten des vorliegenden Sammelbands im Einzelnen genannt.
     Die Gedichte sind größtenteils dem etwa zehn Jahre nach Laßwitz’ Tod von Hans Lindau herausgegebenen Sammelband Empfundenes und Erkanntes und teilweise dem 1924 von Walter Lietzmann herausgegebenen Sammelband Die Welt und der Mathematikus entnommen worden. Die Gedichte, Erzählungen und sonstigen Beiträge sind in den jeweiligen Abschnitten in chronologischer Reihenfolge enthalten, wobei auf das erste Erscheinungsjahr oder, falls sich eine davor liegender Entstehungszeit anderweitig feststellen ließ, auf diese abgestellt worden ist. Die erstmals posthum im Druck erschienenen Texte werden innerhalb der Abschnitte in der dortigen Reihenfolge des Abdrucks wiedergegeben.

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