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Max Valier:
Der Vorstoß in den Weltenraum
Eine wissenschaftlich-gemeinverständliche Betrachtung

Fotomechanischer Nachdruck der 1924 im Verlag von R. Oldenbourg, München, erschienenen Erstausgabe, herausgegeben von Dieter von Reeken. Norderstedt: Books on Demand, Januar 2006. Paperback, VIII + 94 + II (= 104) S., 4 Fotos, 35 Abb. im Text
25,00 € · ISBN 978-3-8334-4221-6
(Anmerkung: Der hohe Preis beruht auf der geringen Auflage, dem hohen Kaufpreis für das als Vorlage dienende Original und der Lizenzgebühr des Verlages der Originalausgabe.)

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Abb. oben: Titelbild des Nachdrucks;
Abb. unten: Titelbild d. Originalausg. 1924

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Max Valier (1895–1930)

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Inhaltsverzeichnis:

Vorwort des Herausgebers

Einleitung

I.   Der Bannkreis der Schwere

II.  Unsere Kampfmittel
     Wurfmaschinen
     Geschütze
     Raketen

III.  Von der Leuchtrakete zum Raumschiff

IV. Der Vorstoß in den Himmelsraum

V.  Die Eroberung der Sternenwelten

Schluß

Schriftenverzeichnis

Vorwort des Herausgebers

Nachdem im Jahr 1923 im Verlag R. Oldenbourg, München und Berlin, die 92-seitige Broschüre Die Rakete zu den Planetenräumen von Hermann Oberth erschienen war, folgte im Jahr darauf, im gleichen Verlag, die 94-seitige Broschüre Der Vorstoß in den Weltenraum : eine wissenschaftlich-gemeinverständliche Betrachtung von Max Valier.
          Beide Schriften und ihre Verfasser standen in besonderer äußerer und innerer Beziehung zueinander. So waren die Verfasser, jedenfalls in ihren frühen Lebensjahren, österreichisch-ungarische Landsleute: Hermann Oberth (1894–1989) stammte aus Siebenbürgen (seit 1919 zu Rumänien gehörig), Max Valier (1895–1930) aus Südtirol (seit 1919 zu Italien gehörig); ihr Handlungsfeld auf dem Gebiet der Raketenentwicklung und -propagierung als Mittel für den Flug in den Weltraum lag später in Deutschland. Beide Raketenpioniere widmeten ihr Leben ihrer Sache und setzten ihre bescheidenen Finanzmittel für ihre Forschungen ein. Die Früchte ihrer Arbeit ernteten allerdings später Andere, auf ihren Leistungen aufbauend; nur Hermann Oberth hatte immerhin die Genugtuung, die Richtigkeit seiner theoretischen Überlegungen und ihre praktische Umsetzung noch erleben zu können.
          Der Astronom Max Valier, der zu Beginn der 1920er Jahre in Wort und Schrift als Propagandist für die vom österreichischen Ingenieur Hanns Hörbiger (1860–1931) begründete sog. „Welteislehre“ wirkte, (Vgl. die auch in diesem Nachdruck auf der unnummerierten S. 95 enthaltene Zusammenstellung der Schriften Valiers bis 1924.) erhoffte sich von der Fahrt in den Weltraum, insbesondere zum Mond, die Möglichkeit, die Richtigkeit dieser (von ihm auch als „Kosmotechnik“ bezeichneten) Theorie überprüfen, nach Möglichkeit beweisen zu können. Oberths Buch von 1923, das 1925 in 2. und 1929 in 3. Auflage, diesmal erheblich erweitert (431 S.) und unter dem neuen Titel Wege zur Raumschiffahrt, erschien, gab Valier die Anregung, zu Oberths mathematisch anspruchsvollem Werk (In der auch in diesem Nachdruck auf der unnummerierten S. 96 enthaltenen Verlagsanzeige hieß es denn auch vorsorglich: „Der größte Teil des Buches ist ohne mathematische Vorkenntnisse verständlich.“; der platzmäßig kleinere, aber inhaltsschwerere und entscheidende Teil war es eben nicht.) eine gemeinverständliche(re) Ergänzung zu verfassen. Hierbei suchte und fand Valier die Unterstützung Oberths, der sein Manuskript nach Durchsicht und vorbereitendem Briefwechsel bei einer persönlichen Zusammenkunft im Herbst 1924 in Würzburg mit ihm erörterte und ihm so ermöglichte, inhaltliche Fehler weitgehend zu berichtigen. Die kurz darauf erschienene 1. Auflage von 4000 Exemplaren (94 S., 35 Abb.) war Ende Dezember 1924 schon zu mehr als 3/4 vergriffen, so dass es zu weiteren Auflagen kam. (Ab der 5. Auflage 1928 war der Umfang mit XI + 252 S. und 70 Abbildungen stark erweitert und trug den neuen Titel Raketenfahrt. Die 6. und letzte Auflage mit VIII + 240 S. und 60 Abbildungen erschien 1930.)

Später trennten sich die Wege Oberths und Valier, weil sie zu verschiedene Vorstellungen über die „Wege zur Raumschiffahrt“ und zur „Raketenfahrt“ hatten: Valier wollte über raketengetriebene Boden- und Luftfahrzeuge (Raketen-Auto, -Schlitten, -Flugzeug) stufenweise zum Weltraumflug kommen und stellte entsprechende spektakuläre Versuche an. Hierbei arbeitete er mit mehreren Unternehmen (Opel, Eisfeld, Heylandt) zusammen. Bei einem Triebwerksversuch in einer von ihm in den Berliner Heylandt-Werken genutzten Werkstatt kam Max Valier, erst 35 Jahre alt, am 17 Mai 1930 ums Leben.

Die beiden Bücher Hermann Oberths sind inzwischen fotomechanisch nachgedruckt worden.Mit dem vorliegenden fotomechanischen Nachdruck der 1924 erschienenen und heute kaum noch erreichbaren Erstausgabe soll diese frühe populärwissenschaftliche Schrift des engagierten Raketenpioniers Max Valier wieder zugänglich gemacht und damit eine Lücke geschlossen werden. Mein besonderer Dank gilt an dieser Stelle der Oldenbourg Wissenschaftsverlag GmbH, München, für die freundliche Genehmigung des vorliegenden Nachdrucks.

Dieter von Reeken

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Beispielseiten 82/83:

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